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70 Jahre
Neuer Markenauftritt für das Goethe-Institut

Das Goethe-Institut wird siebzig. Um die Marke weiterzuentwickeln, holt sich die Kulturinstitution Unterstützung der Münchner Kreativagentur David+Martin. Die machen eine weltweite Kampagne.

Text: W&V Redaktion

18. Dezember 2020

David Stephan und Martin Eggert haben dieses Jahr schon einige Etats gewonnen.
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Ein neuer Auftritt zum Siebzigjährigen. Das Goethe-Institut will zum Jubiläum sein Markenprofil schärfen und hatte dafür einen Ausschreibungsprozess gestartet. Die Münchner Agentur David+Martin konnte sich gegen die Konkurrenz durchsetzen, über deren Zusammensetzung der Kunde allerdings kein Wort verliert. David + Martin kann mit Kampagnen für die Süddeutsche Zeitung, die Grünen, die Bayerischen Hochschulen und andere Verbände bereits einige Arbeiten im politischen und institutionellen Sektor vorweisen.

Internationale Kommunikation

Gemeinsam wollen das Kulturinstitut und seine neue Agentur nun zunächst das neue Markenleitbild erarbeiten, das im In- und Ausland eingesetzt wird. Es soll rechtzeitig zum anstehenden Jubiläum im neuen Jahr präsentiert werden. Dann folgen weltweite Kommunikationsmaßnahmen, um das neu erarbeitete Markenleitbild zu verbreiten.

"Das Goethe-Institut mit seiner Rolle als Repräsentanz für die deutsche Sprache und Kultur in der ganzen Welt ist einzigartig. Gerade in Zeiten wie diesen ist ein kulturelles Verständnis bei Konfliktlösungen das A und O", sagt Kreativgeschäftsführer David Stephan. Es gehe jetzt darum, sichtbar zu machen, was das Goethe-Institut neben den allseits bekannten Sprachkursen und Kulturangeboten noch leistet. "Wir sind der festen Überzeugung, dass wir die Leistung und Bedeutung dieses einzigartigen Vereins mit deutlich mehr Sichtbarkeit und Verständnis aufladen müssen, um ein Bewusstsein für dessen Arbeit zu schaffen - und das nicht nur im Ausland, sondern vor allem hier in der Bevölkerung."

Das Goethe-Institut ist einer von etlichen Neukunden, die die Agentur in den vergangenen Monaten gewinnen konnte. Dazu zählen unter anderem Ritter Sport, die Süddeutschen Zeitung, Milchreis der Molkerei Müller.


Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.

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