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Kreation des Tages
Nie mehr Ketchup-Sauerei: Rethink Canada hat die Lösung für Heinz

Blubb! Da schwappt die halbe Heinz Ketchup-Flasche auf den Teller. Deswegen hat sich Rethink Canada ein ganz besonderes Etikett ausgedacht, das solch ein Malheur verhindert.

Text: W&V Redaktion

11. September 2019

So geht das: In einem Video erklärt Heinz Ketchup Canada mit seiner Agentur, wie das Ketchup aus der Flasche kommt
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Rütteln, schütteln, schlagen, und zuletzt, wenn alles nichts mehr hilft, kommt das Messer ins Spiel. Mit dem bohrt der verzweifelte Heinz Ketchup-Fan in der Flasche herum. Solange bis die rote klebrige Masse aus der Flasche ploppt wie ein Schwall und sich auf die - jetzt nicht mehr so knusprigen - Pommes ergießt. Aus heiterem Himmel. So war das nicht gedacht.

Gut 150 Jahre ist es her, dass The Kraft Heinz Company - damals noch als H. J. Heinz Company - sein Ketchup auf den Markt gebracht hat. Ohne so eine Gewürzsoße will fast keiner mehr seine Pommes essen. Das Problem ist nur, dass sie fest in der Glasflasche, die unten bauchig, oben schlank ist, feststeckt. Die kann man drehen und wenden wie man will: Entweder es kommt nichts - oder alles.

Oder man muss einfach nur wissen, wie's geht: In einem How to-Film "Pour Perfectly" erklärt der Food-Hersteller gemeinsam mit der Agentur Rethink Canada nun die Technik hinter dem Ketchup-Spender: Zuerst die Flasche in Schräglage bringen, dann einfach warten, bis die Soße von ganz allein herausläuft. Das Werbevideo zeigt Menschen, die den Dreh raushaben, und solche, die erstmals - ganz verzückt - vom Zauberkniff in einem Supermarkt in Toronto erfahren. 

Als visuellen Lern-Unterstützung hat das Pittsburgher Unternehmen das Etikett besonders gestaltet: Auf dem Flaschenbauch und -hals zeigen die schräg geklebten Label wie der Nutzer den störrischen Glasbehälter überlisten kann. Kapiert?

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