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Kreation des Tages
Nike entdeckt den Gaming-Sport

Für den ersten Spot, in dem der Sportartikelhersteller Nike das Thema Esport in den Mittelpunkt stellt, hat sich die Agentur Wieden + Kennedy Shanghai ein etwas anderes Trainingscamp ausgedacht.

Text: W&V Redaktion

5. Oktober 2020

Auch Gamer müssen körperlich fit sein, findet Nike.
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Körperliches Training ist wichtig, um fit zu werden. Und das gilt gerade auch für diejenigen, die Esports betreiben, betont der Sportartikelhersteller Nike – in seinem ersten Werbespot, der sich mit dieser noch relativ jungen Sportart beschäftigt.

Denn gerade die Gamer, die oft stundenlange Wettkämpfe an den Bildschirmen bestehen müssen, neigen dazu, sich körperlich nicht ausreichend zu betätigen. Das weiß auch Jeff Fang, Creative Director der Agentur Wieden + Kennedy Shanghai, die sich den Spot ausgedacht hat.

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"Gamer sind unglaublich wettbewerbsfixiert", so der Kreative gegenüber dem Fachblatt Campaign. Das könne erhebliche negative Auswirkungen auf deren Körper und dessen Zustand haben. Die Aufgabe des Spots war daher, die Esportler zum Trainieren zu motivieren, ohne dabei belehrend zu wirken.

Erziehung mit Comedy

Nike und W+K Shanghai haben sich dafür das "Camp Next Level" ausgedacht – ein Trainingscamp, bei dem die Gamer auf Zi-Hao 'Uzi' Jian treffen, einer der erfolgreichsten League of Legends-Profis aller Zeiten. Zusammen mit seinem Trainer NXT müssen sie eine Reihe von anstrengenden Workouts absolvieren. Dargestellt wird das im Stil eines komödiantischen Kung-Fu-Films mit einer Vielzahl haarsträubender Slapstick-Szenen des Trainings: Zauberwürfel-Lösen in Rekordzeit, Boxen, mentale Stärke.

Bei Nike Greater China waren für den Spot unter anderem Steve Tsoi, Vice President of Marketing,  Senior Creative Director Simon Lee und Che Lin, Senior Brand Communications Director, verantwortlich.

Bei W+K Shanghai waren die Executive Creative Directors Ian Toombs und Vivian Yong sowie die Creative Directors Jeff Fang und Matt Meszaros dabei. Als Art Director und Copywriter zeichnen Gem Xu, Jing Qiu und Josh King verantwortlich.

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Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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