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Mediaetat
Noch drei Networks im Diageo-Pitch

Drei Agenturen sind noch im Auswahlverfahren um den globalen Mediaetat des Getränkegiganten vertreten, darunter Etathalter Carat. Die Zahlungskonditionen bereiten einigen Dienstleistern aber Bauchschmerzen.

Text: W&V Redaktion

21. Januar 2020

Diageo ist mit seinen Spirituosen-Marken in über 180 Ländern vertreten.
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Die Shortlist im Pitch um den milliardenschweren globalen Mediaetat des Getränkeriesen Diageo steht: Im Rennen dabei sind noch Etathalter Carat vom Dentsu Aegis Network, Publicis Media sowie die Omnicom-Agentur PHD. WPP verzichtete auf eine Teilnahme, Interpublic ist inzwischen ausgeschieden.

Zu dem Londoner Getränkeunternehmen gehören Spirituosenmarken wie Johnnie Walker, Guinness, Gordon’s, Smirnoff und Baileys. Bei der routinemäßigen Etatüberprüfung sei es an den Agenturen zu beweisen, dass sie in Sachen Mediaplanung und datengestützter Werbeplatzierung auf dem allerneusten Stand sind, hieß es zu Beginn des Auswahlverfahrens im vergangenen September.

Laut Branchengerüchten beabsichtigt Diageo, mit dem neuen Vertrag auch die Zahlungskonditionen zu ändern. Demnach soll das bisherige Zahlungsziel von 60 Tagen bei einigen internationalen Projekten auf 90 Tage erhöht und bei anderen sogar auf 120 Tage verdoppelt werden.

Diageo erklärte hierzu lediglich, dass das Zahlungsziel von 60 Tagen die Standard-Kondition sei. Längere Zahlungsziele bei größeren internationalen Projekten würden gemeinsam mit dem Agenturpartner von Fall zu Fall entschieden. "Unser Ansatz ist es immer, eine Win-win-Situation für beide Partner zu finden", heißt es offiziell vom Unternehmen.

Seit 2016 wird ein Großteil des Diageo-Mediageschäfts von Carat betreut. Konkret arbeitet die Agentur in den Regionen Nordamerika, Europa, Lateinamerika und Südostasien auf dem Etat. In Indien und Südafrika zeichnet bislang die WPP-Agentur Mindshare für Media verantwortlich.

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