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Umfirmierung
Oddity benennt Standorte und Teams um

Die Agenturgruppe organisiert sich künftig um Branchen, Themen und Kunden herum. Das soll Zusammenarbeit und Kultur verbessern.

Text: W&V Redaktion

28. Oktober 2019

Simon Umbreit bei Oddity in Stuttgart.
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Die Digitalagentur Oddity benennt in ganz Deutschland ihre Standorte und Teams um. Die Städtenamen fallen weg. Stattdessen ordnen sie ihre Leute künftig standortübergreifend zum Teil nach Branchen, zum Teil nach Themen, zum Teil nach Kunden. So sieht die Struktur künftig aus:

Oddity Jungle: Digitalisiertes Consumer Marketing / FMCG (Berlin/Köln)
Oddity Space: Fokus auf Industrie / Tech-Marken (Stuttgart)
Oddity X dm: Customized Agency für dm (Stuttgart)
Oddity Waves: 3D & Motion-Design (Stuttgart)
Oddity Evolve: Digitale Personal- und Organisationsentwicklung (Köln)
Oddity Asia: E-Commerce-Agentur mit Fokus auf asiatische Märkte (Taipei, Shanghai)

In der Agenturgruppe firmiert das Vorhaben unter "United but free". Was der Grund dafür ist? Der Markt da draußen, so Agenturgründer Simon Umbreit, solle besser begreifen, wofür die einzelnen Oddity-Marken stehen. Ein Städtename allein erzähle ja keine Geschichte. Die phantasievollen Namen, die Oddity jetzt für seine einzelnen Leistungsbereiche gewählt hat, könnten sich dagegen nach und nach profilieren.

Vielfalt in Einheit

Jede Agentur soll ihre eigen Kultur entwickeln, mit einem gewissen Lokalkolorit, das die Leute als Team zusammenhält, aber auch Teil der ganzen Gruppe sein, um eine standortübergreifende Vernetzung und Austausch zu gewährleisten. Die Standorte und ihre Teams haben im lokalen Management die Freiheit, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, wenn es zum Beispiel um die Innenarchitektur geht und die Art der Zusammenarbeit. Zentrale Prozesse und Vorgaben werden auf das Nötigste reduziert.

Gleichzeitig hält das Management diese Lösung arbeitstechnisch für zeitgemäßer. Denn Teams wirken heute unbedingt standortübergreifend. Die Agentur erfindet sich ständig neu.

"Wir haben uns viele Gedanken darüber gemacht, wie wir uns für die Zukunft am Besten aufstellen, denn jeder Standort und jedes Team in der Gruppe ist anders. Da reicht es nicht, nur die Empfangsarchitektur mit lokalem Kolorit zu vereinheitlichen oder die Prozesse zwischen Teams in Richtung Kunde zu orchestrieren", sagt Simon Umbreit, Co-Founder & Managing Partner von Oddity. Und betont: "Deshalb gestalten wir unsere Unternehmensstruktur so lokalisiert und so wenig zentralisiert wie möglich. Nur so ist echte Identifikation und die Entwicklung von echter Kultur an allen Standorten und in den einzelnen Teams möglich."

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