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Rebranding
Oddity will globale Agenturgruppe werden

Mit einem neuen Auftritt möchte die einstige Digitalagentur Oddity zum globalen Zukunftsberater werden.

Text: W&V Redaktion

23. Juli 2018

Simon Umbreit hat mit Oddity Großes vor.
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Simon Umbreit weiß eines ganz genau: Digitalagenturen als externe Dienstleister haben für ihn keine Zukunft, aber auch nicht die Berater für digitale Transformation. Oddity will lieber ein Businesspartner werden für die digitale Welt. Auf Augenhöhe mit ihren Kunden, dabei optimistisch, agil und kokreativ. Oddity, an dessen Spitze Umbreit mit seinem Partner Frank Boegner seit 18 Jahren steht, hat sich deshalb eine neue Ausrichtung gegeben.

Da ist zum einen der neue Slogan, der Programm ist: "A friend called future". Oddity mit seinen 250 Mitarbeitern in vier Ländern sieht die Digitalisierung positiv und will diese Haltung auch ihren Kunden vermitteln. "Die meisten Unternehmen freuen sich ja nicht an den Möglichkeiten der Digitalisierung, sie agieren aus Angst. Und die großen Unternehmensberatungen machen ein Geschäft damit." Doch nur wer sich für die Chancen der Digitalisierung begeistere, könne auch gut Nutzen daraus ziehen.

Expertentum vs. Full Service

Wie das geht? Mit einer optimistischen Grundhaltung, für die Oddity stehe. Und Spezialistentum. Oddity glaubt an das kokreative Arbeiten von Experten. Full Service gehe in dieser komplizierten Welt nicht mehr. Standortübergreifend stellen sie aus sieben Städten (Stuttgart, Berlin, Köln, Belgrad, Taipei, Atlanta) Teams mit ihrem Kunden für ein Projekt zusammen und gehen dann im Idealfall tief ins Unternehmen rein, bis der Job erledigt ist. Kunden wie Daimler, DM, Disney und Trumpf vertrauen darauf.

Dafür haben die zwei Gründer - heute gehören noch Marc Bürkle dazu – ihre Struktur radikal vereinfacht. Was da über die Jahre gewachsen war, mutete zuletzt so komplex an, dass eine Neuaufstellung notwendig geworden war. Über die Jahre ist vieles dazugekommen. In sechs Bereiche gliedert sich Oddity künftig: Brand (Branding, Kommunikation), Commerce (Vernetzung von Marken und Händlern), People (Personal- und Organisationsentwicklung), Code (Webentwicklung, KI), Motion (Bewegtbild) und Asia (Marketing, E-Commerce in Asien) – das macht es für den Kunden übersichtlicher und soll Oddity das Arbeiten erleichtern, die Prozesse integrierter, agiler gestalten.

Wie die Serviceplan-Gruppe will Oddity aus Deutschland heraus ein unabhängiges, globales Network schaffen; auch ein Beteiligungsmodell gibt es bereits. Umbreit ist zuversichtlich, dass ihr Konzept Zukunft hat.

Mehr über Simon Umbreit lesen Sie in der aktuellen W&V (30/18)

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