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Comvergence-Ranking
OMD ist die weltweit größte Mediaagentur

Im neuesten Global-Billings-Ranking des Pariser Marktbeobachters Comvergence hat OMD Worldwide die Nase vorn. Grundlage für die Rangliste sind die für 2019 prognostizierten Billingvolumen.

Text: W&V Redaktion

13. Dezember 2019

Florian Adamski legte ein erfolgreiches Geschäftsjahr hin.
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Freude bei Florian Adamski, CEO der OMD Worldwide: Laut dem aktuellen "Global Billings Ranking Report" des Pariser Forschungsinstituts Comvergence ist seine Agentur zur weltweit führenden Mediaagentur aufgestiegen. Platz zwei und drei belegen die Group-M-Tochter Mindshare und die zum Dentsu-Aegis-Network gehörende Carat. Grundlage des Berichts bilden die für 2019 prognostizierten Etats sowie die entsprechenden Marktanteile.

Und dabei hat die OMD die Nase vorn: Die Omnicom-Media-Group-Tochter rechnet für 2019 mit einem Billingvolumen von 19,6 Milliarden US-Dollar. Damit würde der Vorsprung zum nächsten Wettbewerber Mindshare (17,9 Milliarden US-Dollar) 1,7 Milliarden Dollar betragen. Auch die Wachstumsrate von OMD von 6,1 Prozent liegt deutlich über dem Branchenwachstum von 0,6 Prozent.

Laut OMD Worldwide, das mit Büros in 100 Ländern und über 12.000 Beschäftigten das weltweit größte Mediaagenturnetzwerk und im Februar vom Magazin Adweek zur Global Media Agency of the Year gekürt worden ist, kommt der Erfolg nicht von ungefähr: So konnte die Agentur neun Quartale in Folge Zuwächse in den Bereichen Neugeschäft und Kundenbindung verzeichnen, was in Zahlen ausgedrückt allein im Zeitraum 2018/2019 ein Billing-Wachstum von 3,5 Milliarden US-Dollar bedeutet.

Wie Comvergence berichtet, haben die sechs großen Holdinggesellschaften 2019 Mediaausgaben in Höhe von insgesamt 166 Milliarden US-Dollar getätigt, was 57 Prozent aller Werbekosten entspricht. Dabei verzeichneten fünf der sechs Holdinggesellschaften in 2019 ein Wachstum, nur Omnicom geht trotz der OMD-Erfolge mit einem Minus von 3,5 Prozent im Vergleich zu 2018 raus.

Am Ranking der Holdinggruppen hat sich daher kaum etwas verändert: Hier rangiert Group M weiterhin ganz oben mit einem prognostizierten Billingvolumen von 50 Milliarden US-Dollar und einem Marktanteil von 17,2 Prozent. An zweiter Stelle folgt Publicis Media mit 33,78 Milliarden US-Dollar und einem Marktanteil von 11,6 Prozent. Auf dem dritten Platz folgt die Omnicom Media Group mit 31,37 Milliarden US-Dollar (Marktanteil 10,8 Prozent).

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