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Omnicom Media Group
OMG übernimmt Performance-Marketing-Sparte der UDG

UDG United Digital Group gibt ihre Performance-Marketing-Sparte an die Omnicom Media Group Germany ab. Es geht um insgesamt 150 Leute an den Standorten München, Ludwigsburg und Köln.

Text: W&V Redaktion

20. August 2018

Das Management um Dariusch Hosseini bleibt auch unter dem neuen Eigentümer an Bord.
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Die Omnicom Media Group Germany plant die Akquisition des Bereichs Media & Performance Marketing der UDG United Digital Group. Der Kauf soll im dritten Quartal 2018 abgeschlossen werden. Die Zustimmung der Kartellbehörden steht noch aus.

In der betreffenden UDG-Sparte arbeiten 150 Experten aus den Bereichen SEO, Affiliate Marketing, Search Engine Advertising, Social Media Advertising und Analytics. Das Team unter Leitung von Ex-Facebook-Manager Dariusch Hosseini verteilt sich auf die Standorte München, Ludwigsburg und Köln. Das bisherige Management bleibt an Bord. Der Media & Performance Marketing-Bereich wird als eigenständige Einheit innerhalb der OMG Germany weitergeführt.

Zur Omnicom Media Group gehören die Full-Service-Mediaagenturen OMD, PHD und Hearts & Science. UDG schließt mit dem neuen Eigentümer eine strategische Partnerschaft, um sicherzustellen, dass die Kunden auch künftig Zugriff auf sämtliche Services der abgestoßenen Einheit haben werden.

Mit dem Verkauf der Sparte setzt die ehemals größte deutsche Digitalagentur ihren Verschlankungsprozess fort. Mit dem Deal schrumpft sie von 650 auf nur noch gut 500 Mitarbeiter. Erst vor einem halben Jahr war der Düsseldorfer Standort geschlossen worden.

Die UDG-Gruppe war 2011 aus dem Zusammenschluss von elf Agenturen entstanden. Seit vergangenem Jahr wird die Gruppe vom früheren Publicis-Chef Marcus Starke geführt. Dieser begründet den Spartenverkauf mit der Fokussierung auf die Kernkompetenzen: Technology, Experience und Communication. Den Consulting-Bereich will Starke völlig neu aufstellen. "Das Performance-Geschäft ist ein sehr spezielles Geschäft mit anderen Herausforderungen", sagt der UDG-CEO. Er setzt lieber auf das Thema digitale Transformation.

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