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Nachwuchs-Regisseure
Porsche-Nachwuchsfilmpreis: Das sind die nominierten Spots

Aus 92 Einsendungen hat die achtköpfige Porsche-Award-Jury nun die zehn nominierten Nachwuchs-Werbefilme bekannt gegeben. Acht der zehn Preisanwärter kommen aus Deutschland.

Text: W&V Redaktion

27. September 2019

Ein Ausschnitt aus dem Animationsfilm "The Beauty" von Nominee Pascal Schelbli, der auf die Plastikpest aufmerksam machen will.
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92 Werbefilme von Nachwuchs-Regisseuren aus 11 Ländern hatten sich um den Porsche International Student Advertising Film Award beworben. Die zehn Besten haben es nun auf die Shortlist geschafft. Eine achtköpfige Jury von internationalen Werbefilm-Fachleuten hat die Preisanwärter ausgewählt – und das ohne Kenntnis der Herkunft der Spots. Dennoch ist bemerkenswert, dass acht der zehn Nominierungen aus Deutschland kommen.

Zur Jury gehören: Patrick Cahill (Joint Head of Integrated Production, Havas, London), Bruce St. Clair (Regisseur aus Madrid, Rattling Stick, London), Thomas W. Kienast (Director of Photography und Gründer von Das Rund, Wien), Lyndy Stout (Editor, 1.4, London), Veronika Jelsikova (Executive Producer bei Stink Rising), Shai Hirschon (Creative Managing Director bei Ginger x MassiveMusic, Berlin), Angélique Bosio (Executive Producer bei Stink Rising, Paris) und Oliver Hoffmann (Leiter Marketing Kommunikation, Porsche AG, Stuttgart).

Bei fast allen nominierten Beiträgen handelt es sich nicht um Auftragsproduktionen, sondern um sogenannte "Spec Spots", also reine Übungsfilme. Zu finden sind diese gesammelt auf dem Vimeo-Kanal des Porsche-Awards.

Die Themen sind breit gefächert: So warnen die Nachwuchs-Filmemacher eindringlich vor der Plastik-Vermüllung der Ozeane, setzen Lifestyle-Bilder für Levi's Jeans in Szene, bewerben mit klugem Witz Sex-Spielzeuge oder machen auf alternative Antriebe für Fahrzeuge aufmerksam.

In der Kategorie Mobility haben diese drei Anwärter die Chance auf einen Award:

Spingun Films, Daniel Eceolaza – für Porsche: "The Chase"

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Nikolas Meyberg, Lazi Akademie, Deutschland für Yutime:  "Brothers"

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Magali Herzog und Miguel Schmid, Deutschland für den Toyota Hybrid: "Small Talk"

In der Sektion Classical Category/Other Formats dürfen sich sieben junge Werbefilmtalente Hoffnung auf eine der Auszeichnungen machen:

Berthold Wahjudi, HFF München (Hochschule für Fernsehen und Film), Deutschland: "Mission Film: Possible"  

Timm Völkner, FABW (Filmakademie Baden-Württemberg), Deutschland: "Aura" (Leider nicht öffentlich).

Merlin Camozzi, UCLA (University of California, L.A.), USA für Levi's: "Never Stop Searching"

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Josia Brezing, FABW, Deutschland, für den Satisfyer Men: "DaVinci’s Greatest Work"

Martin Pfister, IAD (Institut des Arts de Diffusion), Belgien: "Sardina" (Leider nicht öffentlich).

Benjamin Leichtenstern, HFF München, Deutschland für Levi's: "Made for Strength" 

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Pascal Schelbli, Animationsinstitut der FABW, Deutschland: "The Beauty" 

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Juror Patrick Cahill wird zudem als Moderator durch die Preisverleihung führen, die am 21. November in London stattfindet. Insgesamt werden sechs Gewinner ausgewählt – drei in jeder Kategorie. Die Nominierten aus der Mobility-Sparte gehen also auf keinen Fall leer aus. Als internationale Medienpartner sind erneut die Online-Fachpublikationen 1.4 sowie shots an Bord.

Der Porsche-Award findet seit 2004 mit der Filmakademie Baden-Württemberg als Gastgeber und der Porsche AG als Hauptsponsor statt. Seit 2016 arbeiten die Filmakademie und die renommierte britische National Film Television School bei der Ausrichtung zusammen. Die Preisgelder sind in Anlehnung an Porsches Aushängeschild, den 911er, folgendermaßen dotiert: mit 3.911, 2.911 und 1.911 Euro.

Neben dem Preisgeld gibt es noch die Porsche-Trophäe für die Gewinner.

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