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Halbjahresbilanz
Publicis: Bessere Zahlen als vor der Pandemie

Die Publicis-Gruppe hat sich von den Corona-Tiefschlägen mehr als erholt: Die operative Marge lag bei der internationalen Agenturgruppe im ersten Halbjahr mit 16,5 Prozent sogar auf einem Allzeithoch.

Text: W&V Redaktion

22. Juli 2021

Publicis-Agentursitz (links) an den Champs-Elysées in der Nähe des Pariser Triumphbogens.
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Die internationale Publicis-Werbeholding hat im zweiten Quartal 2021 einen Umsatz von 2,54 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Plus von 10,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Mit Abstand am stärksten gewachsen ist die Gruppe in Europa (plus 24,3 Prozent), gefolgt von Middle East/Afrika (plus 18,3 Prozent) und Asien/Pazifik (plus 17,7 Prozent). Am schwächsten fiel das Wachstum mit 4,7 Prozent in Nordamerika aus. Als organisches Wachstum gibt Publicis sogar ein Plus von 17 Prozent an. In Deutschland lag diese Kennzahl im zweiten Quartal bei 9,6 Prozent.

Aus dem für Publicis lange extrem schwierigen US-Markt gibt es vermehrt gute Nachrichten: Hier konnte die Gruppe im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 um sieben Prozent zulegen und das organische Wachstum in Nordamerika betrug im zweiten Quartal 15 Prozent. Zu verdanken ist das vor allem Sapient, dem Datenspezialisten Epsilon und der Programmatic-Trading-Plattform PMX.

Im ersten Halbjahr 2021 kam Publicis weltweit auf ein Plus von 3,3 Prozent mit einem Nettoumsatz von nunmehr 4,9 Milliarden Euro. Beim organischen Wachstum kommt die Gruppe hier auf eine Rate von 9,7 Prozent. Als Halbjahresgewinn (Ebitda) stehen 1,052 Milliarden Euro zu Buche - eine Steigerung um 14 Prozent. Bei der operativen Marge kommt Publicis im ersten Halbjahr auf 16,5 Prozent - das entspricht für die internationale Werbeholding sogar einem Allzeithoch.


Autor: Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.

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