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Geschäftszahlen
Publicis verzeichnet Umsatzeinbruch in Europa

Die Publicis-Agenturgruppe hat im abgelaufenen Corona-Jahr weltweit 9,7 Milliarden Euro umgesetzt - nur geringfügig weniger als ein Jahr davor. Allerdings brach der Umsatz in Europa um 13,4 Prozent ein.

Text: W&V Redaktion

3. Februar 2021

Der weltweite Publicis-CEO Arthur Sadoun.
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Mit einem Jahresumsatz von 9,7 Milliarden Euro lag die Agenturgruppe Publicis weltweit am Ende nur um 0,9 Prozent unter der Umsatzmarke des Vorjahres. Das Jahresergebnis lag mit 2,158 Milliarden Euro um 3,9 Prozent unterhalb des Vorjahresgewinns (EBITDA). Damit ist die Werbeholding, zu der Agenturmarken wie Sapient, Saatchi & Saatchi, Leo Burnett, Zenith, Starcom, Digitas und MSL gehören, im schwierigen Coronajahr mit einem blauen Auge davon gekommen.

Allerdings war die Geschäftsentwicklung regional sehr unterschiedlich. Während für Nordamerika (dank der Epsilon-Übernahme) ein Umsatzplus von knapp neun Prozent gemeldet werden konnte, sank der Umsatz in Europa um 13,4 Prozent, in Deutschland um 7,7 Prozent.

Lässt man sämtliche Akquisitionen außen vor, beläuft sich der Geschäftsrückgang im vergangenen Jahr weltweit auf minus 6,3 Prozent. Der operative Gewinn, der aus dem Kerngeschäft resultiert, sank um sechs Prozent auf 1,558 Milliarden Euro. Die Gewinnmarge ging dennoch nur relativ leicht zurück und liegt jetzt bei 16 Prozent.


Autor: Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.

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