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Zukunft
Sascha Hanke steigt bei BrawandRieken ein

Der ehemalige Kolle Rebbe-ECD Sascha Hanke steigt bei der Hamburger Agentur BrawandRieken ein und verantwortet ab April auch die Kreation.

Text: W&V Redaktion

28. Februar 2019

Lernten einander kennen und schätzen. Demnächst führen sie zu zweit die Agentur: Peter Brawand (li.) und Sascha Hanke.
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Die Hamburger Agentur BrawandRieken stellt die Weichen für die Zukunft und holt Sascha Hanke als geschäftsführenden Gesellschafter und neuen Geschäftsführer Kreation an Bord. Der 44-Jährige übernimmt die Aufgabe von Co-Gründer Torsten Rieken, der sich langsam aus dem operativen Geschäft zurückzieht. 

Sascha Hanke kommt von Kolle Rebbe, wo er sechs Jahre lang als Executive Creative Director und Partner verantwortlich zeichnete. Gemeinsam mit seinen Teams gewann er zahlreiche Neukunden wie O2/Telefonica und DPD und betreute die Bundesagentur für Arbeit, Bahlsen und die LVM Versicherung.

Außerdem war der vielfach dekorierte Kreative (30 Löwen, ADC-, D&AD- und Cannes-Jurymitglied) über viele Jahre gesamtverantwortlich für die Kreativentwicklung der Agentur.

Eben nicht renditefixiert

Was Hanke an der neuen Herausforderung reizt? Nach seinem Abschied bei Kolle Rebbe legte der Kreative ein sechsmonatiges Sabbatical ein, während dem er nicht nur viele Gespräche mit Agenturchefs, sondern auch mit Managern aus der Industrie sowie Tech-Firmen führte. Richtig befriedigend oder "herzerwärmend" waren sie wohl nicht.

Ein positives "Bauchgefühl" stellte sich erst bei den Treffen mit Peter Brawand und Torsten Rieken ein. Am Ende machte die 50-köpfige Agentur das Rennen. "Ich habe Freude am Gestalten, an Kreativität und an einem Umfeld, das nicht nur renditefixiert ist", sagt Hanke. "Das alles finde ich bei BrawandRieken und dazu noch spannende Kunden sowie eine Kultur, die von gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist."

Letzteres sei mit das wichtigste Differenzierungsmerkmal für eine Agentur gegenüber dem Wettbewerb.

Kein Consulting-Angebot

Was er vorhat in den kommenden Monaten? Zuerst einmal intensiv zuhören. Den Kunden, den Kollegen. Dann die Kreation weiter voranbringen, die Digitalkompetenz ausbauen und so die Marke BrawandRieken im Markt noch strahlender und stärker machen. Eine konsequente Evolution eben, aber keine Revolution.

BrawandRieken sei auf einem sehr guten Weg, sagt Hanke. Daher wird es auch vorerst keine veränderte Ausrichtung geben. Und auch kein neues Geschäftsfeld "Consulting" wie bei manch anderer Agentur im Markt. "Es ist doch absurd, dass manche Kommunikations-Spezialisten glauben, sie könnten auf gleichem Level wie PWC oder McKinsey agieren. Umgekehrt können wir Agenturen aber auch viele Dinge, die die Consultancies nicht können."

BrawandRieken wurde 2010 gegründet, hat seinen Sitz in der Hamburger Speicherstadt und arbeitet für Kunden wie Pfanni, Vilsa, Rügenwalder Mühle und Edding.

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