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Gegen Rassismus
Scholz & Friends: Mit Plakaten gegen Vorurteile

Seit mehreren Jahren läuft das Programm "Demokratie leben" des Bundesfamilienministeriums. Eine neue Kampagne lenkt nun die Aufmerksamkeit auf unser aller Vorurteile beim Thema Rassismus.

Text: W&V Redaktion

2. Dezember 2020

Die Plakate zur aktuellen Kampagne "Vorsicht Vorurteile".
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Knallig und knackig geht es zu beim aktuellen Auftritt, den Scholz & Friends im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Bundesprogramms "Demokratie leben!" konzipiert hat.

In der Kampagne geht es um Vorurteile und ihre negativen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft, aber auch vor allem darum, dass gerade die vermeintlich unabsichtlichen Äußerungen Alltagsrassismus offenbaren.

Stefan Wegner, Geschäftsführer Scholz & Friends Berlin: "Eigentlich wissen wir alle, dass wir Vorurteile haben, übersehen dies aber oft im täglichen Leben. Die Kampagne knüpft hieran an, indem sie – aufmerksamkeitsstark wie ein Stoppschild im Straßenverkehr – Impulse in Alltagssituationen setzt, damit wir unsere eigenen Stereotype und Ressentiments hinterfragen."

Hauptmedium für "Vorsicht Vorurteile" sind Plakate. Ab dieser Woche sind bundesweit Megapostern, Citylightposter und -säulen, Groundposter und Videobildschirme gebucht. Digital werden die Plakate von Kampagnen-Clips in den Social Media-Kanälen ergänzt. Die Clips brechen mit den Erwartungen der Zuschauer und überraschen in ihrer inhaltlichen Auflösung.

Dazu bietet die Website vorsicht-vorurteile.de weiterführende Informationen zu Alltagsrassismus und einen Impliziten Assoziationstest der Universität Harvard (IAT). Hier können Userinnen und User bei einem Selbst-Test herausfinden, inwiefern sie von Vorurteilen in ihrem Denken geleitet werden. 

Das sind einige der Motive


Autor: Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt". 

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