Anzeige

US-Kreativschmiede
Serviceplan beteiligt sich an Agentur Pereira O'Dell

Die Serviceplan-Gruppe steigt bei der US-Kreativschmiede Pereira O’Dell ein. Zwei Jahre nach ihrem eher holprigen Markteintritt wollen die Münchner damit ihre Position auf dem US-Markt stärken.

Text: W&V Redaktion

6. Oktober 2020

Das Führungsteam von Serviceplan USA und Pereira O'Dell.
Anzeige

Serviceplan erwirbt einen Anteil von 30 Prozent an der US-Kreativagentur mit Büros in New York und San Francisco und wird Kunden von Pereira O’Dell international betreuen. "Für die Serviceplan Group ist diese Beteiligung ein strategischer Schritt, um unser Angebot im US-Markt zu stärken", sagt Florian Haller, CEO der Serviceplan Group. Das sei ein logischer Schritt der Internationalisierungsstrategie der Agentur, nämlich das integrierte Agenturkonzept mit Creative & Content, Media & Data sowie Experience & Technology  in allen relevanten internationalen Märkten anzubieten. 

Betreuung der Pereira O'Dell-Kunden auch außerhalb der USA

Beide Agenturen behalten ihren Namen, wollen aber im House of Communication eng  zusammenarbeiten. "Von unserem ersten Treffen an wussten wir, dass wir unsere gemeinsame Vision von kreativer Exzellenz, unabhängigem Geist und der Schaffung eines einzigartigen globalen Angebots nicht nur für uns als Agentur, sondern vor allem für unsere Kunden verwirklichen wollten. Wir freuen uns darauf, dieses nächste Kapitel gemeinsam aufzuschlagen", sagt Andrew O'Dell, CEO Pereira O’Dell.

Wachstum auf dem US-Markt 

Die Beteiligung an Pereira O’Dell soll für Serviceplan den Weg zu nachhaltigem Wachstum auf dem US-Markt beflügeln, hofft die Agentur. Der Start des New Yorker Standorts 2018 verlief damals holprig. 

Erste Gespräche über eine Partnerschaft mit Pereira O'Dell fanden im Oktober 2019 statt. "Unsere Agenturen passen in Bezug auf Struktur, Kultur und Agenturphilosophie perfekt zusammen, und wir freuen uns, unseren Kunden noch mehr Kommunikationsdienstleistungen auf einem voll integrierten Level anbieten zu können", sagt auch Stefan Schütte, CEO US House of Communication Serviceplan. Der Abschluss sei ein wichtiger Meilenstein für die gesamte Gruppe, weil mit Pereira O’Dell das Angebot in den USA gestärkt werde.

Die Serviceplan Group erzielte im Geschäftsjahr 19/20, das am 30. Juni 2020 endete, einen Gesamtumsatz von 448 Millionen Euro.


Autor: Katrin Otto

ist Expertin für Medien. Sie schreibt über Radio, Außenwerbung, Kino, Film und und natürlich Podcast und Streaming. Privat ist sie gern auf Konzerten, im Kino oder im Wasser.

Anzeige