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Bilanz 2020/2021
Serviceplan-Gruppe wieder deutlich im Plus

Die Serviceplan-Gruppe hat sich auf die Pandemie eingestellt und blickt trotz allem auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Das Wachstum beruht auch auf neuen Konzepten, Allianzen und Übernahmen.

Text: W&V Redaktion

19. Juli 2021

Florian Haller blickt auf ein trotz Corona erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.
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Florian Haller hat allen Grund zur Freude: Obwohl das abgelaufene Geschäftsjahr, das am 30. Juni endete, komplett unter dem Einfluss der Coronakrise stand, befindet sich Serviceplan wieder deutlich auf Wachstumskurs. 488 Millionen Euro Honorarvolumen konnte Europas größte inhabergeführte Agenturgruppe in den vergangenen 12 Monaten weltweit erzielen, das entspricht einem Umsatzplus von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr (448 Millionen Euro).

"Es ist außergewöhnlich und macht mich sehr stolz, wie wir die Corona-Krise mit all ihren Negativeffekten auf Markt, Medien und Kunden so gut bewältigen konnten", so der CEO der Serviceplan Group. "Das positive Bilanzergebnis beruht auf verschiedenen strategischen Bausteinen, die in ihrer Gesamtheit dazu beigetragen haben, dass wir uns im letzten Geschäftsjahr substanziell weiterentwickeln konnten."

Neue Konzepte, Allianzen und Übernahmen

Einer dieser Bausteine ist beispielsweise das neue Customized-Agency-Konzept, das im vergangenen Jahr für mehrere Kunden wie O2/Telefónica Deutschland (Serviceplan Bubble), BMW  ("The Marcom Engine") und Tchibo ("Serviceplan Docks") umgesetzt wurde. Hinzu kamen neue Allianzen wie Bauerserviceplan, das gemeinsame Content-Marketing- und Corporate-Publishing-Hub der Bauer Media Group und Serviceplan. Schließlich konnte die Agenturgruppe mit wichtigen Etats wie dem der CDU, von Fressnapf, Nikon, Siemens Healthineers, s.Oliver oder ZDF ihre Marktposition festigen. Insgesamt steigerten die Serviceplan-Agenturen im abgelaufenen Geschäftsjahr ihr Honorarvolumen um 4 Prozent auf 108 Millionen Euro.

Ein weiterer Grund für das positive Ergebnis liegt in der konsequenten Digitalisierung: Rund die Hälfte der Umsätze macht die Gruppe heute im digitalen Umfeld. So konnten im vergangenen Geschäftsjahr Mediaplus (inklusive Facit) und Plan.Net (inklusive The Marcom Engine) ihr Honorarvolumen um 11 Prozent auf 241 Millionen Euro steigern. Vor allem die Plan.Net Group hat dabei ihr Beratungsangebot unter anderem durch die Übernahme von Future Marketing und die Beteiligung an der Managementberatung Thaltegos erweitert.

Fokus auf internationalem Geschäft

Auch international hat Serviceplan seine Expansion trotz der Pandemie weiter vorangetrieben, sodass die Gruppe mittlerweile 24 Standorte in 17 Ländern mit über 4.400 Mitarbeitern zählt. So stehen auch für das kommende Geschäftsjahr im Rahmen der strategischen Internationalisierung der Agenturgruppe unter anderem der weitere Ausbau des Near- und Offshoringangebots sowie die Erschließung neuer Märkte (UK und Nordics) auf der Agenda.

Schließlich hat sich in der Serviceplan Group auch auf personeller Ebene viel bewegt: Carolyn Schlak erweitert als Chief People Officer das Serviceplan Group Holding Board. Carole Giroud soll als neue Geschäftsführerin des House of Communication Paris das Geschäft in Frankreich ausbauen. Und als neuer Global Head of Art ist Michael Wilk für die Leitung eines internationalen Kreativen-Teams zuständig. Seit 1. Juli gehören wurden Matthias Brüll (Geschäftsführer Mediaplus International), Wolf Ingomar Faecks (CEO Plan.Net Group) und Vincent Schmidlin (Sprecher und Geschäftsführer der Serviceplan Agenturen) in den Vorstand der Serviceplan Group berufen.

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