Anzeige

Halbjahresbilanz
Sinner Schrader weist deutlichen Umsatzanstieg aus

Die Digitalagentur Sinner Schrader hat im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 3 Millionen Euro mehr erzielt. Vor allem mit Neukunden.

Text: W&V Redaktion

18. April 2019

Matthias Schrader, Gründer von Sinner Schrader.
Anzeige

33,5 Millionen Euro stehen auf der Umsatzseite in Büchern: Sinner Schrader hat das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2018/2019 (1. September 2018 bis 28. Februar 2019) mit einem Plus von 9,8 Prozent gegenüber Vorjahr abgeschlossen. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/2018 hatte Sinner Schrader Umsätze von 30,5 Millionen Euro erzielt.

Knapp zwei Drittel des Zuwachses wurden mit Unternehmen erzielt, die Sinner Schrader in den zurückliegenden 12 Monaten als Kunden hinzugewinnen konnte. Ein Drittel des Wachstums ist auf den Ausbau der Leistungen für große Bestandskunden zurückzuführen, für die Sinner Schrader bereits seit einem Jahr oder länger tätig ist.

Das operative Ergebnis (Ebita) betrug im ersten Halbjahr 2018/2019 gut 2,8 Millionen Euro; im ersten Halbjahr 2017/2018 hatte das Ebita bei gut 1,0 Millionen Euro gelegen. Das Vorjahres-Ebita war noch durch Transaktionskosten aus dem Zusammenschluss mit Accenture Interactive im Umfang von 1,3 Millionen Euro belastet.

Accenture kauft intensiv ein: Neben Sinner Schrader übernahm der IT-Beratungskonzern zuletzt die Kreativagentur Droga 5 und Ende 2018 die Hamburger Agentur Kolle Rebbe. Auch Adtech-Firmen hat Accenture, Dublin, auf dem Einkaufszettel. Die früher als Andersen Consulting großgewordene Unternehmensberatung gehört heute zu den größten Managementberatungs- und Technikdienstleistern der Welt (Umsatz 2018: 40 Mrd. Dollar). 

Mit dem Ergebnis von Sinner Schrader dürfte der Konzern zufrieden sein: Mit dem Geschäftsverlauf des ersten Halbjahres 2018/2019 liegt Sinner Schrader im Plan. In den ersten Monaten des Kalenderjahres 2019 war im Markt vor dem Hintergrund einer zunehmenden Skepsis hinsichtlich der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland allerdings eine gewisse Investitionszurückhaltung zu spüren.

Sinner Schrader geht derzeit dennoch davon aus, die Zielwerte der im November 2018 im Konzernfinanzbericht 2017/2018 veröffentlichten Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2018/2019 zu erreichen. Daher erwartet SinnerSchrader für das Geschäftsjahr 2018/2019 ein zweistelliges Wachstum des Umsatzes auf über 70 Millionen Euro und eine leichte Verbesserung der im letzten Geschäftsjahr erreichten operativen Marge, die vor Transaktionskosten bei 11,2 Prozent gelegen hatte.

Am 28. Februar 2019 waren 636 Mitarbeiter in der Sinner-Schrader-Gruppe beschäftigt. Den vollständigen Halbjahresbericht stellt die Agentur am 18. April ab 18 Uhr zur Verfügung. (sh/dpa)

Anzeige