Anzeige

Vitakustik
So will Sassenbach Hörgeräte-Muffel bekehren

"Das Hörgerät für alle, die kein Hörgerät wollen": Mit diesem Kampagnenmotto und unkonventionellen Protagonisten klärt die Vitakustik-Gruppe Jüngere über das Tabuthema Hörverlust auf. 

Text: W&V Redaktion

10. Dezember 2018

Zielgruppe sind vor allem jüngere unter Hörverlust leidende Menschen.
Anzeige

Er - Typ tätowierter Hipster - sieht auf den ersten Blick nicht so aus wie der Träger eines Hörgerätes. Und genau dies ist auch die Absicht der neuen Kampagne von Sassenbach Advertising für den Hörgeräte-Hersteller Vitakustik. Die Münchener Agentur zeigt Motive mit jungen und eher unkonventionellen Protagonisten, um das "Thema Hörverlust aus der Tabuzone zu holen".

Das verringerte Hörvermögen bedeutet für die Betroffenen oft eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität, denn scheuen viele den Gang zum HNO-Arzt und Hörgeräteakustiker. Zu abschreckend sind offenbar die Erinnerungen an frühere, deutlich sichtbare, klobige und pfeifende Hörgeräte. Und damit verbunden die Angst, stigmatisiert zu werden. 

"Das Hörgerät für alle, die kein Hörgerät wollen", lautet das offensive Kampagnenmotto, mit dem Sassenbach aktuell das Modell Phonak Audéo Marvel bewirbt, ein extrem kleines und unauffälliges Gerät mit "hervorragenden Klangeigenschaften", so das Versprechen. Zielgruppe sind vor allem jüngere unter Hörverlust leidende Menschen. 

Peter Metz, Geschäftsführer Beratung bei Sassenbach Advertising: "Es gibt ein enormes Potenzial an Kunden, die eigentlich ein Hörgerät benötigen, sich aber den Hörverlust nicht eingestehen wollen oder herkömmliche Hörgeräte ablehnen." Dabei gehen die modernen Geräte längst mit der Zeit. So ist das Phonak Audéo Marvel Bluetooth-fähig, lässt sich an Smartphones und TV anschließen, ermöglicht Audio-Streaming und die Benutzung von Apps. 

Für eine offensive Kommunikation spreche auch ein medizinischer Aspekt: "Je früher ein Hörverlust durch ein Hörgerät kompensiert werden kann, desto besser lässt sich eine schnelle Eingewöhnung an die Hörgeräte erreichen und die auditive Verarbeitung im Gehirn wird aufrechterhalten", so Sabine Obermeier, Marketingleiterin bei Vitakustik.

Die Kampagne umfasst neben umfangreichen PoS-Materialien auch Onlinemaßnahmen wie Landingpages, Newsletter und Onlinebanner sowie Beilagen und Anzeigen.

Anzeige