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Wechsel an der Spitze
Stefan Setzkorn verlässt die Territory-Tochter Honey

Der Geschäftsführer und Kreativchef der Territory-Tochter geht Mitte des Jahres. Co-Geschäftsführer Marius Darschin leitet die Agentur künftig allein.

Text: W&V Redaktion

3. Februar 2020

Stefan Setzkorn will jetzt "etwas Neues schaffen".
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Bei der Content-Marketing-Agentur Territory stehen weitere personelle Veränderungen an: Nach dem Ausstieg von Territory-CEO Soheil Dastyari Anfang Januar verkündet nun auch Stefan Setzkorn, Geschäftsführer und Kreativchef der Territory-Tochter Honey, seinen Abschied.

Setzkorn bleibt noch bis Mitte des Jahres und will das Unternehmen zunächst auch weiter in kreativen Angelegenheiten beraten. Seine Nachfolge ist aber bereits geregelt: Marius Darschin, seit Mitte des Jahres 2019 ebenfalls Geschäftsführer bei Honey, übernimmt die Führung der Agentur künftig allein.

Weiterer Ausbau der Agentur

Unter seiner Regie soll die Agentur, die Ende 2016 von Stefan Kolle (Kolle Rebbe) und Soheil Dastyari gegründet wurde, ihre Positionierung weiter schärfen; insbesondere der Bereich der haltungsbezogenen Kommunikation soll weiter ausgebaut werden. Bei Honey versteht man darunter, "Kommunikationslösungen zu etablieren, die aktualitätsbezogen die Disziplinen Content Marketing, PR und Live-Kommunikation kanalübergreifend über wirksames Storytelling verzahnen."

Nach dem Tod von Stefan Kolle, dem Ausstieg von Kolle Rebbe als Teilhaber und nachdem nun auch Dastyari Territory verlassen hat, dürfte sich Setzkorn mit Honey zunehmend alleine gefühlt haben. Jetzt hat er offenbar die Konsequenzen gezogen. Die Agentur für Content Campaigning betreut bis heute Kunden wie Deutsche Bank, Lemonaid, Bosch, Carlsberg, Ferrero, Item m6 und 25hours Hotel Company. Mit vielen Arbeiten hat Honey immer wieder auch in Awards überzeugt.

Was Setzkorn künftig machen will, ist noch offen. Er verkündet nur soviel: "Honey als neue Agenturmarke zu etablieren und gemeinsam mit Kolle Rebbe, Territory und dem gesamten Bertelsmann-Netzwerk zusammenzuarbeiten, war eine inspirierende Erfahrung. Ich bedanke mich für die tolle Zeit. Jetzt möchte ich wieder etwas Neues schaffen." (cob/mp)


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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