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Etat
Strobinski gewinnt Niedersachsen-Tourismus

Eine Berliner Werbeagentur soll wieder Besucher:innen ins Land locken, sobald das möglich ist. Der Dienstleister Strobinski hat von der Tourismus Marketing Niedersachsen dafür den Auftrag erhalten.

Text: W&V Redaktion

12. Februar 2021

Jörg Sachtleben (l.) und Jens Agotz haben Strobinski schon 2017 gegründet.
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Nach einer europaweiten Ausschreibung und einem mehrstufigen Pitch übernimmt Strobinski den Etat der Tourismus Marketing Niedersachsen. Die Berliner Agentur um die beiden Geschäftsführer Jörg Sachtleben und Jens Agotz verantwortet ab sofort die gesamte B-to-C- und B-to-B-Kommunikation - und zwar strategisch wie in der klassischen Markenkommunikation. Gegen wen die Agentur angetreten ist, sagen die Betroffenen nicht.

Zweijahresvertrag

Die Agentur soll, sobald das Reisen wieder erlaubt ist, den Tourismus in Niedersachsen wieder ankurbeln. Die zu planende Kampagne müsse inspirierend, emotional sein und das Image nachhaltig prägen, so Sachtleben. "Strobinski hat im Pitch nicht nur mit strategischen Überlegungen und der daraus abgeleiteten Kreation überzeugt. Man merkte der Agentur auch an, mit wieviel Energie und Willen sie die Aufgabe angenommen hat", sagt Niedersachsen-Geschäftsführerin Meike Zumbrock.

Die Zusammenarbeit zwischen Kunde und Agentur ist auf mindestens zwei Jahre angelegt. Zu den Kernmärkten für die Kommunikationsmaßnahmen zählen neben Deutschland die Nachbarländer Dänemark, Niederlande, Belgien, Österreich und die Schweiz. Davor hat die Behörde mit wechselnden Agenturpartner:innen um Reisende geworben, so zuletzt im Corona-Sommer 2020.

Strobinski gibt es seit Ende 2017. Auf der Kundenliste der Agentur stehen unter anderem A. Lang & Söhne, FitX Fitness-Studios, Lautsprecher Teufel und die Initiative Zukunft Gas. Strobinski arbeitet mit Partner:innen aus den Bereichen Design, Content und Digital zusammen, um so auch komplexe Projekte bearbeiten zu können. Die meisten Kampagnen entwickelt die Agentur im Pool mit Freelancer:innen.


Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.

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