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Digitalagentur-Gruppe
Syzygy meldet ein Umsatzminus von 14 Prozent

Die Digitalagentur-Gruppe Syzygy hat im vergangenen Jahr 55,2 Millionen Euro umgesetzt - 14 Prozent weniger als im Jahr davor. Das internationale Geschäft brach ein. Hierzulande fiel das Ergebnis besser aus.

Text: W&V Redaktion

27. Januar 2021

Syzygy-Vorstand: v.l. Erwin Greiner (CFO), Franziska von Lewinski (CEO), Frank Ladner (CTO)
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Der Umsatzrückgang bei Syzygy im Corona-Jahr bewegt sich im Rahmen der Prognose. Die Digitalagentur-Gruppe erzielte im abgelaufenen Jahr Umsatzerlöse in Höhe von 55,2 Millionen Euro. Das sind 14 Prozent weniger als im Jahr davor. Im deutschen Heimatmarkt büßte die Agentur beim Umsatz knapp zehn Prozent ein (Umsatz: 45,2 Millionen Euro).

Der operative Gewinn im vergangenen Jahr liegt bei 3,9 Millionen Euro, das Nettoergebnis bei 2,2 Millionen Euro (Ebit-Marge: 7 Prozent). Für 2021 geht die Agentur derzeit von einem Umsatzwachstum von rund zehn Prozent und einer Ebit-Marge im hohen einstelligen Bereich aus.

Ab dem dritten Quartal 2020 hat sich bei Syzygy das Geschäft deutlich erholt. Dadurch fiel das Jahresergebnis am Ende besser aus als noch im Frühjahr vorhergesagt. Das Deutschlandgeschäft (Ebit-Marge: 15 Prozent) war dabei mehr als doppelt so profitabel als das internationale Geschäft, das durch einen Umsatzeinbruch um 29 Prozent schwer gebeutelt wurde.

"Meine Vorstandskollegen Erwin Greiner und Frank Ladner haben die Syzygy-Gruppe gut und sicher durch das von der Corona-Pandemie geprägte, herausfordernde Geschäftsjahr geführt", sagt die neue Agenturchefin Franziska von Lewinski. Für das laufende Jahr zeigt sie sich optimistisch: "Wir erleben gerade einen starken Schub in der Digitalisierung. In Marketing und Vertrieb werden die Wege zum Kunden weiter digitalisiert. Analoge Geschäftsmodelle werden digital transformiert. Und es entstehen ganz neue, schwerpunktmäßig digitale Geschäftsideen."

Syzygy beschäftigt rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Bad Homburg, Berlin, Frankfurt, Hamburg, München, London, New York und Warschau. WPP hält 50,3 Prozent der Anteile an der börsennotierten Agentur.


Autor: Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.

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