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Sorrell dementiert Vorwurf von WPP
Tätliche Auseinandersetzung auf dem Web Summit?

Seit Martin Sorrell und WPP im Streit auseinandergegangen sind, überziehen sich beide Seiten mit Vorwürfen. Vorläufiger Tiefpunkt: WPP beschuldigt Sorrell, den Superunion-CEO Jim Prior beim jüngsten Web Summit geschlagen zu haben.

Text: W&V Redaktion

18. November 2019

Nach dem Rückzug von WPP hat Martin Sorrell (74) die Digitalagentur-Holding S4 Capital gegründet.
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Die "Financial Times" berichtet jetzt über entsprechende Vorwürfe, die WPP-Anwälte gegen Martin Sorrell erheben. Demnach soll es am vorvergangenen Donnerstag im "Speakers' Room" des Web Summit in Lissabon zu einer Auseinandersetzung zwischen Sorrell und dem CEO des WPP-Designnetworks Superunion, Jim Prior, gekommen sein. Im Verlauf des Streits soll Sorrell dem früheren Kollegen eine verpasst haben. Was Sorrell scharf dementiert.

Dem Bericht zufolge sei der WPP-Gründer auf Prior nicht gut zu sprechen, seit dieser in einem Interview gesagt hatte, die Ära Sorrell liege bei WPP "sehr, sehr, sehr weit zurück". Sorrell hatte die weltgrößte Agenturgruppe im April 2018 im Streit verlassen, nachdem er sie zuvor 33 Jahre lang geführt hatte.

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