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Petition C190
Thjnk und Ströer kämpfen gegen Belästigung im Büro

Mit einer gemeinsamen Kampagne wenden sich Thjnk und Ströer gegen Belästigung am Arbeitsplatz. Dabei kommen Plakate mit sexistischen Sprüchen zum Einsatz, die nach wie vor in Büros und Betrieben fallen.

Text: W&V Redaktion

11. Januar 2022

Sprüche wie diese fallen noch immer viel zu oft an viel zu vielen Arbeitsplätzen.
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Auch 2022 sind sexistische Sprüche und Belästigung am Arbeitsplatz gang und gäbe. Um auf dieses riesige Problem aufmerksam zu machen, haben Thjnk und Ströer eine gemeinsame Kampagne gestartet. Auf digitalen Billboards im ganzen Land sind Sprüche zu lesen, wie sie noch immer viel zu oft in zu vielen Büros und Betrieben fallen, darunter beispielsweise "Die müsste nur mal wieder richtig durchgevögelt werden", "Für eine Frau machen Sie das aber ganz gut" oder "Hast du deine Tage, oder was?". Anschließend werden die Sprüche mit Unterschriften bis zur Unkenntlichkeit überschrieben.

Das wiederum sind Originalunterschriften aus der Petition C190, die von der Schauspielerin Ursula Karven bei change.org gestartet wurde mit dem Ziel, dadurch die Durchsetzung des Übereinkommens "über die Beseitigung von Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt (Konvention C190)" zu unterstützen. Insgesamt 150000 Unterschriften werden angestrebt, gut die Hälfte sind bereits beisammen. 

Von der Petition zum Gesetz 

"Die Koalition hat unsere Petition wahrgenommen, schriftlich fixiert und damit zu erkennen gegeben, dass ihnen unser Anliegen ernst ist," freut sich Ursula Karven über den bisherigen Erfolg der Unterschriftenaktion, die bereits im letzten Juli gestartet ist. Noch mehr werde es sie freuen, "wenn daraus jetzt ein konkretes Gesetz wird. Denn die Zeit der Lippenbekenntnisse muss endlich zu Ende gehen – jede Stimme zählt." Und genau an dieser Stelle kommt jetzt die Kampagne von Thjnk und Ströer ins Spiel, mit der weitere Unterschriften gesammelt werden sollen. 

"Arbeitsplätze sollten Orte der Entfaltung sein – keine Orte der Einschüchterung. Für uns bei thjnk ist es selbstverständlich, dass wir die PetitionC190 mit unserer Kampagne pro bono unterstützen, um dieses gesellschaftlich wichtige Thema voranzutreiben," fügt Thjnk-CEO Karen Heumann an. "Wir setzen uns gegen Diskriminierung ein und fördern Aufklärungskampagnen wie die von ,PetitionC190’," sagt Udo Müller, Gründer und Co-CEO von Ströer.  Mit der Aktion helfe man, "die Thematik sichtbar zu machen und die Menschen im öffentlichen Raum für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren."

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