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Purpose Marketing
Timesarechanging fördert gemeinnütziges Engagement

Dominik Durben und Dennis König haben sich mit ihrer eigenen Agentur selbstständig gemacht. Timesarechanging soll Kooperationen zwischen Unternehmen und Vereinen leichter machen.

Text: W&V Redaktion

12. Oktober 2020

Dennis König (l.) und Dominik Durben wollen die Welt ein bisschen besser machen.
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Wieso werden gemeinnützige Engagements so selten in Partnerschaften gedacht? Diese Frage stellen sich Dennis König und Dominik Durben seit Langem. Ihr Antwort darauf heißt timesarechanging.

Mit dem neu gegründeten Unternehmen wollen die beiden Sportvermarktungsexperten dazu beitragen, dass solch gute Engagements strategischer angegangen werden und sich dadurch für die gemeinnützige Organisation, das Unternehmen und die Gesellschaft auch auszahlen. Daran, beide Seiten zusammenzubringen, arbeitet Timesarechanging.

25 Jahre Erfahrung im Sportmarketing

Dennis König und Dominik Durben kennen sich schon lange. Sie waren Jahre lang Teil der Sportmarketingbranche. König hat etliche Jahre seines Berufslebens bei Lagardère Sports verbracht, Durben war zuletzt freier Sportsponsoringberater. "Wir waren mittendrin, durften für alle Seiten der Wertschöpfungskette arbeiten und dabei die Professionalisierung der Sportvermarktung innerhalb der vergangenen beiden Dekaden mitgestalten. Kumuliert haben wir 25 Jahre Erfahrung im Corporate Partnering gesammelt", schreibt Durben auf seinem LinkedIn-Profil.

Vor einigen Monaten haben sie sich zusammengetan. König hatte gerade seine Position als Geschäftsführer des mittelständischen Textilunternehmens Zettl aufgegeben. Beide wollten Sie etwas Neues aufzuziehen, "etwas, bei dem wir unser Wissen einbringen und gleichzeitig Sinnvolles tun können", so König.

Win-Win-Situation

Der Nutzen ist zu aller Seiten Vorteil. Denn gemeinnützige Organisationen verfügen oft über vergleichsweise wenig Erfahrung, wenn es um die Ansprüche von Unternehmen geht. Gleichzeitig ist in Unternehmen Sportsponsoring zwar gelernt, der gemeinnützige Sektor spielt dort jedoch kaum eine Rolle. Wie die Zusammenarbeit funktionieren könnte, erklären die Unternehmensgründer so: "Im Sport entfalten gute Partnerschaften ihre Wirkung nicht auf Basis gekaufter Reichweite, sondern durch gute, gemeinsam kreierte Inhalte", sagt Durben. Dank der Digitalisierung spielten Trägermedien wie Bandenwerbung oder Logoflächen eine immer kleinere Rolle.

Die These war dann: Mit echter Partnerschaft und dem richtigen Werkzeug könnten Organisationen wesentlich höhere Einnahmen einwerben. Und Unternehmen ihre Investitionen in dem Bereich besser rechtfertigen.

Alle wollen Werte

"Wir glauben daran, dass jetzt genau der richtige Zeitpunkt ist, damit zu beginnen, solche Partnerschaften professioneller anzugehen. Wir sehen, dass unternehmerische Verantwortung aktiv sowohl von Kunden als auch von Mitarbeitern eingefordert wird", sagt Durben. Und man sehe ja, dass Unternehmen, die soziales Engagement nicht nur als Feigenblatt betrachteten, einen echten Wettbewerbsvorteil davon hätten.


Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.

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