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Gleiche Rechte
TLGG setzt sich für Panelgerechtigkeit ein

Eine Frau, ein Mann - sonst sind sie nicht dabei. Die Berliner Digitalagentur TLGG lehnt rein männliche Diskussionsrunden ab und gibt sich ein Manifest: das paritätische Panel-Prinzip.

Text: W&V Redaktion

13. November 2019

Ohne Frauen. Ohne uns. Alibis braucht auf Panels keiner, sagt TLGG.
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Mehr Frauen auf den Panels dieser Welt! Das fordert die Digitalagentur TLGG. Dafür bauen die Berliner eigens ihren Pool an weiblichen Talenten aus, die sie auf ihrer frisch relaunchten Website auch prominent in Szene setzen und machen die Ansage: "Ohne Frauen. Ohne uns."

Das sei mehr als ein PR-Gag, sagen sie: "Wir sind es leid, tolle Frauen mit tollen Ideen auf Bühnen zu schicken, auf denen sie letztlich nur Alibi sind", so Fränzi Kühne genervt, die Mitgründerin der Agentur. "Zukunftsthemen sind Frauenthemen. Darauf bestehen wir. Digitalisierung, Plattformen, Ökosysteme, Wertschöpfung, KI, Zukunft der Arbeit, Cybersecurity, digitale Bildung – das ist nichts für Boys' Clubs."

Ohne Frauen. Ohne uns!

Mit rund 300 Speaker*innenanfragen pro Jahr sieht sich die Agenteur in der Pflicht, Veränderung zu fordern und zu gestalten. "Wir sehen positive Ansätze, aber wir müssen weiter gehen", Ana-Marija Cvitic, Speakermanagerin bei TLGG. Die Agentur hat sich ein paritätisches Panel-Prinzip verordnet. Das heißt im Klartext laut Cvitic: "Wir schlagen bei Anfragen immer einen Mann und eine Frau mit gleichen Kenntnissen vor und fordern mindestens eine 50/50-Besetzung. All-Male-Panels lehnen wir prinzipiell ab."

Diese Ansage unterstreicht die Kampagne "Ohne Frauen. Ohne uns", die TLGG parallel präsentiert. Sie zeigt den vollständigen Speaker*innenpool der Agentur. Darunter sind Expert*innen für Fragestellungen aus Wirtschaft, Politik, Technologie, Forschung und Kultur. "Frauenthemen halt", sagt Fränzi Kühne. Standard für TLGG.

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