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Top 5 Club
Top 5 Club: "Brauchen Marken eine Haltung?"

Im Top Fight Club geht es heute weiter im Schlagabtausch mit dem zweiten Konter. An der Haltungsfrage entzündet sich Zwist zwischen den Parteien. Matthias Schrader sagt: "Haltung ist großer Quatsch."

Text: W&V Redaktion

8. April 2019

Dörte Spengler-Ahrens, CCO von Jung von Matt/Saga, wird für den Kampf im Ring vorbereitet. Rechts: Boxwerk-Chef Nick Trachte.
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Im Einerlei der vielen Werbebotschaften soll die Haltung eine Marke differenzieren und Orientierung in schweren Zeiten geben. Heißt es immer! Unsere fünf Debattanden sehen das nicht alle so.

Matthias Schrader, Head of Accenture Interactive DACH, sagt zum Beispiel: "Angesichts der gesellschaftlichen Probleme, die wir haben, finde ich es eine völlige Überforderung, wenn wir von Marketiers, die irgendein T-Shirt-Produkt verkaufen, jetzt eine besondere Haltung einfordern." Er glaubt:

Haltung ist immer Spaltung!

Franziska von Lewinski dagegen, Vorstand von Fischer-Appelt, sieht darin schon einen Mehrwert. "Wenn es glaubwürdig und authentisch ist, habe ich als Marke eine große Chance, in diesen unsicheren Zeiten ein Stück Orientierung zu geben."

Und Dörte Spengler-Ahrens, CCO von Jung von Matt/Saga, schließt daraus, beides kann richtig sein - je nach Marke. "Man muss es ein bisschen differenziert betrachten." Hier der Film dazu:

Die Videomitschnitte zum Top 5 Club laufen seit dem 3. April jeden zweiten Tag online auf wuv.de und W&V+. Mittwoch geht es weiter mit der Frage: "Status: Es ist kompliziert! Wie lassen sich die Kunden-Agentur-Beziehungen verbessern?" (cob/ds/mw/ph)

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