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Personalien
Top-Manager Thilo Schotte verlässt BBDO

Nach zwei Jahrzehnten verlässt Thilo Schotte BBDO Worldwide. Zuletzt war der Manager für die Gruppe und die Omnicom-Holding tätig und kümmerte sich um Spezialprojekte und das Neugeschäft.

Text: W&V Redaktion

6. November 2020

Nicht nur Consultant, sondern auch Honorarkonsul für Botswana: Thilo Schotte.
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Wieder ein Top-Abgang bei BBDO. Nachdem vor wenigen Wochen bekannt wurde, dass Sebastian Schlosser, zuletzt CMO bei BBDO Deutschland, geht, kehrt jetzt auch Thilo Schlosser der Omnicom-Agentur den Rücken. Nach fast zwei Jahrzehnten bei BBDO Worldwide wird der Manager das Network zum Jahresanfang 2021 verlassen. Zuletzt war er für BBDO Worldwide und die Omnicom-Holding für Spezialprojekte verantwortlich, darunter Mandate in den Bereichen Brand- und Businesstransformation und New-Business-Pitches. Ob der Posten wieder besetzt wird, ist nicht bekannt.

Weshalb? Schotte spricht von "neuen Herausforderungen", denen er sich stellen will. Schotte hat seine Karriere bei BBDO und BBDO Consulting (heute: Batten & Company) begonnen und war für zahlreiche Kunden, insbesondere diverse Automobilmarken tätig. Nach mehreren Jahren bei Beratungsagentur wechselte er zu BBDO Worldwide, wo er als Executive Vice President mehr als ein Jahrzehnt lang das globale Geschäft für Mercedes-Benz aufgebaut und geleitet hat. 2018 allerdings musste BBDO den internationalen Adaptionsetat an die französische Publicis abgeben.

BBDO Germany hat aktuell keinen besonders guten Lauf. So musste die Agentur vor kurzem den Smart-Etat an die Berliner Agentur Heimat abgeben. Seit kurzem ist zudem bekannt, dass die Deutsche Bahn alle Kreativaufgaben ausschreibt. Auch hier muss BBDO mit seinem Berliner Büro verteidigen.


Autor: Peter Hammer

begleitet seit vielen Jahren redaktionell die Agentur-Branche, für die W&V wie auch früher für den Kontakter. Als Ressortleiter wie Redaktionsleiter. Liebt gute Kreation, aber mehr noch interessante und innovative Geschäftsmodelle. Unabhängig von Kanal und Größe. Was ihn immer wieder überrascht: Wie viele spannende Menschen es in der Branche gibt.

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