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Kreation des Tages
Traurige Tiere im dauerhaften Lockdown

Die Filmproduktion Aardman und die Londoner Kreativagentur Engine lassen Tiere erklären, wie sich lange Tage in eingeschränker Freiheit anfühlen. Und nein, es geht dabei nicht um Corona. Sondern um Zoos.

Text: W&V Redaktion

27. Juli 2020

Die depressive Elefantendame ist einer der Stars des Spots.
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"Es ist schon eigenartig…"…"man weiß ja gar nicht, wie man dem Kind erklären soll, dass man nicht mehr rausgehen darf…"…"Was ich vermisse? Es geht jetzt schon so lange so…ich weiß eigentlich gar nicht mehr, was ich vermisse."

Statements, die die Höhepunkte der Corona-Pandemie wiederspiegeln. Eine Zeit, in der die Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt war – für viele Menschen ungewohnt und schwierig. Die britische Filmproduktionsgesellschaft Aardman Animations Ltd., unter anderem bekannt für Charaktere wie Wallace & Gromit oder Shaun das Schaf, hat diese Statements zusammen mit der Londoner Kreativagentur Engine in eine Kampagne umgesetzt.

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Diese dreht sich allerdings nicht, wie im ersten Moment gedacht, um die Thematik Covid 19, sondern um Tierschutz. Genauer: Die Gefangenschaft, in der sich Zootiere befinden – quasi ein dauerhafter Lockdown. Auftraggeber der Kampagne ist denn auch die britische Tierschutzinitiative Born Free.

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Die Stimmen, die den Tieren – unter anderem einem Tiger-Paar, einem ergrauten Orang-Utan oder einer depressiven Elefantendame – zugeteilt wurden, stammen übrigens tatsächlich aus Interviews, die von den Machern der Kampagnen mit Menschen während der Pandemie geführt wurden. Diese hatten allerdings keine Ahnung davon, wofür die Gespräche gedacht waren. Das geschah bewusst: So sollten die Statements nicht verfälscht werden.

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Die aktuelle Kampagne ist bereits die zweite Zusammenarbeit von Engine mit Born Free. 2019 hatten die beiden Häuser ihren ersten Film produziert, der sich um die Situation von Löwen in Südafrika dreht.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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