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Kreation des Tages
Warum unabhängige Agenturen bessere Limonade machen

Sind große Agenturnetzwerke wirklich besser als die kleinen Unabhängigen? Und ist ein Kinder-Limonadestand wirklich schlechter als industrie-gefertigte Limonade aus dem Supermarktregal? Zulu Alpha Kilo hat eine Antwort darauf.

Text: W&V Redaktion

6. November 2019

Der kleine Billy in den Fängen der profitgierigen Großunternehmer
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An einem kleinen Stand an der Straße verkaufen Kinder Limonade. Ihrem Laden mit Tisch und Stühlchen haben sie sogar einen Namen verpasst, mit krakeliger Schrift. Ein süßes Bild, das wohl schon jeder mal in seiner Nachbarschaft gesehen hat. Die Zitrone ist frisch, das Glas ist voll und der Preis ist fair.

Was aber, wenn ein großes Unternehmen plötzlich dicke Geldbündel auf den Tisch knallt und den Kinder-Saftladen aufkaufen will? Sollten die Kleinen der Versuchung widerstehen - ja? Oder nein?

Im Spot von Zulu Alpha Kilo, einer kleinen mittelständischen Agentur aus Toronto, waren die Kinder artig, haben das Angebot angenommen und ihren Stand "Billy's Lemonade" an eine New Yorker Holding verschachert. Was dann passiert, ist klassisch: Umfirmierung, neue Corporate Identity, neues Pricing, neue Rezeptur und ganz viel Stress - alles unter dem Siegel der Gewinnmaximierung.

Mit dem Spot "Here's to the Independents", das schon bei der Agency of the Year Competition in Kanada zu sehen war, schildert Zulu Alpha Kilo das Schicksal vieler kleiner Unternehmungen und Agenturen - und zeigt: Klein, aber oho! Und oft viel besser als die aktiennotierten Großunternehmen und  Agenturnetzwerke, die etwas ganz anderes im Sinn haben, als dem anonymen Kunden ein gutes Produkt zu servieren. 

Zum Glück kann Billy seine Fehlentscheidung am Ende wieder rückgängig machen. Seiner kleinen Schwester sei Dank: Nachdem er sie nach Großmanier der Konzerne gefeuert hat, lässt sie den Bruder beim eigenen Stand - in direkter Nachbarschaft mit der Konkurrenz - wieder Zitronen auspressen.

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