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Neuanfang
Werbewelt wird zur Traumfabrik

Die Agentur widmet sich künftig den Träumen von Kunden und Kollegen. Die Sehnsüchte sollen Großes bewegen. Damit einher gehen neue Tools und Dialogformate, die die Kommunikation von Unternehmen verbessern sollen.

Text: W&V Redaktion

7. August 2020

Wolfgang Benz nutzt den Ausstieg seines Partners für einen Neuanfang.
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Die Agentur Werbewelt verpasst sich einen neuen Auftritt. Zum 25-jährigen Jubiläum präsentieren die Stuttgarter mit "Make dreams come true" einen Claim, der sich künftig wie eine Mission durch alle Bereiche der Firma ziehen soll. Was die Arbeit für Kunden angeht, vor allem aber die eigene Haltung.

Die Kreativagentur wurde 1995 gegründet und verfolge seit jeher das Anliegen, mit kreativen Konzepten und Kampagnen die Marketingträume ihrer Kunden wahr zu machen, sagt Wolfgang Benz, Gründer und Geschäftsführer. Jetzt gehe man einen Schritt weiter. "Wir haben uns ganz dem Thema Träume verschrieben", sagt der Agenturchef. "Träume sind für uns ein nachhaltiger Antrieb. Langanhaltend, stark und visionär. Wir sollten nicht aufhören zu träumen, sondern die Chance ergreifen, neue Wege zu beschreiten."

Träume werden wahr

Um diesen Ansatz fortan in allen Facetten sichtbar und erlebbar zu machen, präsentiert sich die Agentur im Jubiläumsjahr mit einem neuen Narrativ. "Ein gemeinsamer Traum kann unvorstellbares Potenzial freisetzen. Er bildet den Treibstoff, der uns mit Sinn und Energie versorgt und an dem wir uns in schwierigen Zeiten orientieren können. Er ist von Grund auf menschlich und hat auch in Unternehmen die Kraft, Großes zu bewegen", so Benz.

Die Agentur versteht sich demnach fortan als Inspirationsquelle und Partner für Kunden, um einen Traum zu erkennen, zu entwickeln und zu verwirklichen. Dafür bietet die Werbewelt künftig eine neue Plattform aus Dienstleistungen und Dialogformaten an, die sich #mdct nennt.

Was sich dahinter verbirgt? Das Portfolio aus Strategie, Design und Kommunikation ergänzt die GWA-Agentur durch neue Tools, die sich dem Traum und der Veränderung widmen. Da sind einmal Impulsvorträge, die inspirieren sollen. Dann hat die Agentur die "Dream Days" ins Leben gerufen: ein Workshop-Format, das abseits gängiger Marketingmodelle den Common Dream ermitteln soll, der sich aus der Schnittmenge der Träume des Unternehmens und seiner Mitarbeiter, der Marke sowie der Verbraucher ergebe. Auf der Basis dieses Common Dream arbeitet Werbewelt dann individuelle Kernbotschaften heraus und analysiert Potenziale für die künftige Kommunikationsstrategie.

Als weitere Plattform für Inspiration und Austausch hat die Agenturführung das Online-Magazin #mdct-mag entwickelt, das Menschen und ihre individuellen Träume in Interviews und Bildern porträtiert.

Neuanfang ohne den Partner

Anlass für den Neuanfang war der Ausstieg von Benz' Geschäftspartner Tobias Ulmer. "Als mir Ende 2018 mein Agenturmitgründer nach 23 gemeinsamen Jahren mitteilte, dass er die Agentur verlassen möchte, musste ich mich erst einmal setzen. Wie geht es weiter? Bin ich jetzt der Herr Werbewelt? Was bleibt und was soll sich verändern?" Ulmer ging im Mai 2019. Diese Fragen hat Wolfgang Benz nun für sich und sein Team beantwortet.


Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.

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