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Knochenmarksspende
Wie der Lolli zum Lebensretter wird

Nein, Lollis sind nicht immer nur ungesund. Manchmal können sie auch Gutes tun. BBDO hat einen Lutscher entwickelt, der Leukämiekranken Hoffnung schenkt.

Text: W&V Redaktion

18. Februar 2019

User sollen bei Instagram Lolli-Bilder posten.
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Korrekte und lebensrettende Lollis? Die meisten reagieren darauf wohl eher erst mal skeptisch. Schließlich werden einem an jedem Supermarktkasse, an jedem Wahlwerbestand, an jedem Messeregal Dutzende davon hinterherschmeißen. Mehr als nette Giveaways zur Kindenbindung und zum Mütterärgern waren sie nie. Nun aber übernehmen sie die Rolle eines Lebensretters - trotz Zucker, trotz Karies. Denn der Lifelolli, den BBDO für die Knochenmark­spendezentrale Düsseldorf (KMSZ) entwickelt hat, ist mehr als nur ein süßer Snack zwischendurch. Ist er aufgelutscht, bleibt ein Wattestäbchen übrig, mit dem man sich schnell und einfach als potentieller Stamm­zell­spender registrieren lassen kann. So wird der Zuckerschlecker vielleicht sogar zum Lebensretter.

Am 15. Februar, zum internationalen Kinderkrebstag, begann die Offensive, die vor allem im Social Web gespielt wird. Die Lollis werden auf www.lifelolli.com, in einigen Fanshops, Fitnessstudios und Supermärkten unter die Leute gebracht. Denn es gibt immer noch zu wenige Stammzellenspender: Jedes Jahr erkranken alleine in Deutschland über 12.000 Menschen an Leukämie. Doch nur bei etwa einem Drittel aller Patienten kommt ein passender Stammzellen-Spender aus der eigenen Familie in Frage. Viele Betroffene sind daher auf die Spenden von Fremden angewiesen.

Prominente Influencer posten mit

Die Lollis als Symbol einer glücklichen Kindheit sollen vor soll vor allem mehr Aufmerksamkeit darauf lenken, wie leicht man sich registrieren und vielleicht sogar zum Lebensretter für einen jungen Patienten werden kann. Für die begleitende Kampagne haben die beteiligten Agenturen namhafte Influencer und prominente Multiplikatoren gewonnen, darunter etwa der Borussia Dortmund mit der BVB-Stiftung "Leuchte auf", Fortuna Düsseldorf, DEG Metro Stars und der Arzt Eckart von Hirschhausen. Die prominenten Vorbilder sollen u.a. dazu animieren, im Social Web Selfies mit dem Lolli unter #lifelolli zu posten.

Die Idee, Produkt­entwicklung, Gestaltung und Umsetzung der Kampagne entstand gemeinsam mit der Werbe­agentur BBDO Düsseldorf und ihren Schwesteragenturen Peter Schmidt Group, Ketchum Germany, FuseOmnicom Media Group Germany, Areasolutions und OMD Germany. Die Entwicklung und Produktion der Life-Lolli-Verpackung übernahm die LSD in Düsseldorf. Deren Augmented-Reality-App "Snoopstar" überträgt die Kampagne ins Virtuelle.

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