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Kreation des Tages
Wie Oscar aus der Sesamstraße den Kunstmarkt foppt

Ernie, Bert und Tiffy: Die Sesamstraße hat viele bekannte Figuren. Ausgerechnet die am schlechtesten gelaunte - Oscar der Muffel - kommt nun ganz groß als Künstler heraus. 

Text: W&V Redaktion

26. November 2019

Ungewollt berühmt: Oscar wird von Journalisten belagert.
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Grün, zottelig und ziemlich grummelig: Oscar der Muffel (Oscar the Grouch) hat gerne seine Ruhe, wenn er Müll sammelt oder aber in seiner Tonne vor sich hin schnarcht. Wenn er gestört wird, mosert er den Unruhestifter unwirsch an. Wenn er ungestört bleibt, ist es ihm auch nicht recht - typisch Nörgler eben.  So kennen die Sesamstraße-Fans den kleinen Griesgram. 

Was würde passieren, wenn man Oscar aus seiner Müll-Komfortzone rauszerrt und mit anderen Menschen konfrontiert? Und er dabei  - samt seiner Mülltonne - im gleißenden Rampenlicht steht? Schließlich wird die Sesamstraße in diesem Jahr 50 Jahre alt.

Jim Jenkins, Director und Gründer von O Positive Films, hat gemeinsam mit dem Web-Hosting-Anbieter Squarespace ausprobiert, wie das aussehen könnte: Eine junge technologie-affine Passantin findet die Müllkollekte von dem Grünling so cool und kunstvoll, dass sie ihm - ruckzuck - ein Website bastelt mit der Aufschrift "Fine Trash Art". Der Rummel um Oscar geht los. Schwillt an. Wird ohrenbetäubend.

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Das ist zu viel für den kleinen Müllliebhaber. Er schimpft, mehr und mehr, bis ihm plötzlich eine glorreiche Idee kommt. Am Ende des Films lernt er endlich, den Wirbel um sich für seine eigenen Zwecke zu nutzen.

Übrigens: Oscars Müllkunst ist nicht nur aufs Internet beschränkt, sondern ist auch in echt über Oscartrashart.com zu haben. Die Erlöse kommen dem Sesame Workshop zugute, eine NGO für Kinderförderung.

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