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Globaler Etat
Wie R/GA Benetton zum Markenerlebnis macht

Die Digitalagentur soll weltweit Website und Online-Shop des Modehändlers zu einer Plattform machen, die die Menschen wieder berührt. Die große Kultmarke von einst hat viel an Reputation eingebüßt.

Text: W&V Redaktion

2. Oktober 2020

United Colors of Benetton - so kennt man die Kultmarke der 80er.
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Benetton? Da war doch was. Die Kultmarke der 80er hat an Glanz verloren. Mit der Pandemie fällt es der Modemarke nochmal schwerer, Kundschaft von sich zu überzeugen. Schließlich kaufen alle nur noch online ein. Die Firma stellt sich seit der Rückkehr des Patriarchen Luciano Benetton Ende 2017 neu auf; auch der bekannte Modefotograf Oliviero Toscani ist zurück.

Die digitale Chemie stimmt

Aus diesem Grund hat das Unternehmen jetzt die R/GA (Deutschlandsitz: Berlin) als Partner für digitale Transformation in Haus geholt. Die Agentur soll die globale Omnichannel-Strategie des Modelabels neu definieren und das E-Commerce-Erlebnis von Benetton.com verändern. Der neue digitale Auftritt wird in 25 Ländern, sechs Sprachen und drei Währungen eingeführt und soll ab Dezember 2020 laufen. Die jüngste Winterkollektion verkauft Benetton so:

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"In der kommenden Zeit werden wir dafür sorgen, die legendäre Marke zu stärken und eine neuartige E-Commerce-Plattform zu schaffen, die sie von der Konkurrenz abhebt", sagt Rebecca Bezzina, SVP Managing Director R/GA London. So wollen die Digitalexperten die Nachfrage nach Benetton-Produkten bei Kunden steigern und das Geschäft zukunftssicher aufstellen.

Benetton habe eine Agentur gesucht, die die komplexen Herausforderungen und unterschiedlichen Störungen, mit denen die Modebranche derzeit konfrontiert sei, vollständig verstanden hat, sagt Antonio Patrissi, Group Chief Digital Officer bei Benetton. Und das gelte für R/GA in vollem Umfang. "Seit wir das Team über Zoom kennengelernt haben, erweisen sie sich als der richtige Partner für die Transformation unserer digitalen Vision. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit."

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Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.

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