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Online-Währung
AGOF veröffentlicht ab sofort täglich Reichweitenzahlen

Meilenstein: Auf tägliche Online-Kennzahlen haben Werbungtreibende lange gewartet. Mit den "Daily Digital Facts" wird das Leben für Agenturen und Mediaverantwortliche leichter.

Text: W&V Redaktion

22. November 2017

AGOF-Geschäftsführerin Claudia Dubrau
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Die AGOF veröffentlich ab sofort die neuen Daily Digital Facts. Ab etwa 11 Uhr liegen somit die digitalen Kennzahlen des Vortages auf dem Tisch. Agenturen und Werbungtreibende erhalten somit die valide Planungs- und Entscheidungsgrundlage für digitale Kampagnen erstmals zeitnah und können die Daten der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung hinzuziehen, um auf aktuelle Ereignisse oder Veränderungen zu reagieren. Verglichen mit den vorangegangenen Zahlen, die zuletzt mit sechs Wochen Verzögerung veröffentlicht wurden, ist die Umstellung ein großer Meilenstein.

Bereits 2016 hatte AGOF-Geschäftsführerin Claudia Dubrau die täglichen Daten angekündigt. Faktisch wurden hierfür alle Prozesse und Systeme neu gedacht. Mit den im 24 Stunden-Turnus veröffentlichten Daten passt die AGOF die Anforderungen für die Analyse und Planung an - "womit wir vollständig die Erwartungshaltung des Marktes erfüllen", sagt Björn Kaspring, Vorstandsvorsitzender der AGOF. Unter dem Strich startet das technisch immens aufwändige Projekt nun mit einigen Monaten Verspätung - etwas, das Werbungtreibende seit langem gefordert hatten.

Komplette Abdeckung

Zwar liefern Auswertungstools wie Google Analytics ebenfalls Daten. Nur diese enthalten nicht die planungsrelevanten Zielgruppensegmentierungen. Welche die Marktteilnehmer offenbar auch anerkennen: "Wir sehen das an der aktiven Nutzung der AGOF Daten, die einen neuen Höchststand erreicht hat. Damit bestätigt die AGOF einmal mehr ihre Rolle als digitale Währungsinstanz", sagt Kaspering. Die AGOF-Daten liegen nun für die digitalen Reichweiten aller ermittelten Einzeltage für sowohl für klassische Text-Bild- als auch für Streaming-Angebote oder –Belegungseinheiten vor. Die Zahlen geben einen Einblick, wie sich etwa Feiertage, olympische Spiele oder politische Ereignisse auf die Zugriffe auswirken. Vorangegangen war ein Test, der vor einigen Monaten begann.

So wirkte sich der Rücktritt von Carlo Ancelotti aus

So zeigten sich beispielsweise in Sportumfeldern massive Ausschläge nach dem Rücktritt des Bayern-München-Trainers Carlo Ancelotti. Während der Kicker an durchschnittlichen Donnerstagen im September 2,0 Millionen Unique User sah, stiegen die Zahlen kam 28. September – dem Tag der Trennung – auf 2,6 Millionen an, ein Plus von 33 Prozent. Der Sportbereich der Bild verzeichnete einen Anstieg um 38 Prozent auf 2,1 Millionen. Spiegel Online informierte im Sportbereich sogar 88 Prozent mehr Nutzer (940.000 User), als an einem normalen Donnerstag.

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