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Voice-Allianz
Amazon schmiedet Allianz für Sprachassistenten

Amazon schmiedet eine internationale Allianz aus über 30 Firmen, damit künftig mehrere Sprachassistenten parallel auf einem Gerät laufen können. Apple und Google gehören nicht dazu - Microsoft schon.

Text: W&V Redaktion

25. September 2019

Auf demselben Smart Speaker könnten in Zukunft die Sprachassistenten Alexa (Amazon) und Cortana (Microsoft) laufen.
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Eine neue Unternehmensallianz rund um Amazon will dafür sorgen, dass in Zukunft auf vielen Geräten mehrere Sprachassistenten nebeneinander laufen können. Zu den mehr als 30 Firmen gehören unter anderem BMW und Spotify, die Hifi-Spezialisten Bose, Sony und Sonos sowie Chip-Konzerne wie Intel, Qualcomm und NXP.

Apple und Google, deren Sprachassistenten mit Amazons Alexa konkurrieren, sind auffälligerweise nicht mit dabei. Microsoft dagegen schon, obwohl der Windows-Gigant mit Cortana ebenfalls eine eigene Assistenz-Software hat. Interessant ist, dass auch die großen chinesischen Player Baidu und Tencent sich der jetzt vorgestellten Amazon-Allianz angeschlossen haben. Smartphone-Marktführer Samsung, der den eigenen Sprachassistenten Bixby etablieren will, bleibt ihr dagegen fern.

Die Idee, dass mehrere Sprachassistenten parallel auf einem Gerät installiert werden und dann mit ihrem jeweiligen Weckwort wie etwa "Alexa" aktiviert werden, gibt es schon seit einiger Zeit. So zeigte etwa der Elektronik-Konzern Harman bereits vor einigen Jahren, wie verschiedene Assistenten im Auto gleichzeitig laufen können. Amazon und Microsoft probierten das Zusammenspiel von Alexa und Cortana jetzt aus. Chipkonzerne wie Intel und Qualcomm wollen mit ihren neuen Prozessoren die technische Grundlage dafür schaffen. (dpa/mfl)

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