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Mobile Werbung
Brand-Safety-Probleme und Ad Fraud nehmen zu

Die Qualität der Online-Werbeumfelder sinkt. Laut einer Untersuchung des Mess-Anbieters Double Verify greifen die Problemfelder Ad Fraud und mangelnde Markensicherheit zunehmend auch auf mobile und interaktive TV-Werbung über.

Text: W&V Redaktion

14. Juni 2019

Die Ad-Fraud-Rate in Deutschland liegt laut Double Verify bei 1,6 Prozent.
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Immer mehr Mobile-Werbung erscheint in nicht markensicheren Umfeldern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Mess-Software-Anbieters Double Verify. Demnach sind die Brand-Safety-Verletzungen bei Werbung auf mobilen Geräten innerhalb eines Jahres um 194 Prozent gestiegen.

Die digitalen Problemfelder wie mangelnde Markensicherheit und betrügerischer Traffic verlagern sich laut Double Verify zunehmend auf die Werbe-Wachstumsfelder Mobile und Connectet TV (CTV). In den letzten zwölf Monaten stellten die Mess-Experten dort einen Anstieg von Klickbetrug um 120 Prozent fest.

Deutschland schneidet in der Untersuchung relativ schlecht ab. Nur 42 Prozent der Display-Werbung wird überhaupt gesehen. Fast jede zehnte Online-Anzeige (8,6 Prozent) wird in einem nicht markensicheren Umfeld ausgespielt. Damit hat Deutschland im europäischen Vergleich die schlechtesten Sichbarkeitsraten und neben Italen und Spanien die schlechtesten Brand-Safety-Werte. Die Ad-Fraud-Rate in Deutschland liegt laut Double Verify hierzulande bei 1,6 Prozent.

Die Ergebnisse decken sich in der Tendenz mit dem Befund des Konkurrenten IAS. Auch der hatte unlängst einen gravierenden Anstieg von Ad Fraud und schlechter Sichtbarkeitswerte bei Online-Werbung registriert.

Für seinen jährlich erscheinenden Global Insights Report untersucht Double Verify in einem Zeitraum von Mai 2018 bis April 2019 Online-Kampagnen von mehr als 1000 Marken in 75 Ländern.

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