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Industriestandard soll Adfraud verhindern
Das tut Adjust gegen mobilen Werbebetrug

Der Standard Click Validation Through Proof of Impression soll laut Adjust für eine höhere Authentizität und mehr Transparenz im mobilen Werbeumfeld sorgen.

Text: W&V Redaktion

12. Februar 2019

Die drei Gründer von Adjust - Paul H. Müller, Christian Henschel und Manuel Kniep (v.l.n.r.) - setzen sich nun mit einem neuen Standard gegen den mobilen Klickbetrug ein.
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Zum Teil dramatisch sinkende Sichtbarkeitsraten bei Onlinewerbung sowie Meldungen über Klickbetrug und wachsenden "Non-Human Traffic" beunruhigen Werbekunden massiv. In Fachkreisen rechnet man damit, dass digitaler Werbebetrug bis zum Jahr 2025 Schäden von 50 Milliarden US-Dollar verursachen wird. Adjust, weltweiter Anbieter im Bereich Mobile Measurement und Fraud Prevention mit Hauptsitz in Berlin, nimmt nun mit einem neuen Standard den Kampf gegen Adfraud  auf: Click Validation Through Proof of Impression.

Das Vorgehen beim Click Validation Through Proof of Impression: Künftig werden Klicks innerhalb mobiler Werbekampagnen nur dann verifiziert, wenn vorher auch eine Impression nachgewiesen werden konnte. Damit ein Klick validiert werden kann, werden Werbenetzwerke zukünftig dazu aufgefordert, Ad Impressions (Werbeimpressionen) mit einer eindeutigen Kennung zu senden, die mit den letztlich resultierenden Klicks der Benutzer übereinstimmen müssen.

Durch die Anforderung einer Impression vor dem Klick lässt sich laut Adjust feststellen, ob vom selben Gerät aus ein "Engagement" stattgefunden hat. Dadurch sei eine genauere Zuordnung möglich, "sodass die Mobile-Marketer ihre Budgets nicht mehr an Betrüger verloren gehen und effizienter genutzt werden können". Der neue Standard wird zunächst mit ausgewählten Kunden erprobt, die bereits die Fraud Prevention Suite von Adjust nutzen.

"Der notwendige Nachweis einer Impression macht es Betrügern in Zukunft schwerer, Klicks innerhalb Werbekampagnen zu fälschen", heißt es vom Adjust-Team. Mit dem neuen Standard solle Marketern größere Klarheit über echte und gefälschte Werbeklicks verschafft werden.

Wo die Reise hingehen soll

Adjust versteht den Standard als wichtigen Schritt, "den Betrug mit mobilen Anzeigen zu bekämpfen und ein offenes und transparentes Ökosystem zu schaffen". Netzwerke wie Adcolony, Applift, Aarki, Chartboost, InMobi, ironSource, Liftoff oder Vungle hätten bereits mit der Implementierung des neuen Standards in ihr System begonnen.

Gleichzeitig veröffentlicht Adjust ein Whitepaper, in dem die Hintergründe und Lösungen des neuen Industriestandards erläutert werden.

Im Laufe des Jahres soll die Einhaltung des neuen Standards zu einer zentralen Anforderung für alle Netzwerkmitglieder der Coalition Against Ad Fraud (CAAF), einer von Adjust gegründeten industrieweiten Allianz zur Bekämpfung von mobilem Werbebetrug, werden. Die Einladung gehe auch an andere Akteure der Branche, heißt es.

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