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Koelnmesse beendet Vertrag
Dmexco künftig ohne Christian Muche und Frank Schneider

Die Dmexco wird künftig allein von Koelnmesse und BVDW gestemmt. Nicht verlängert wurden die Verträge mit den Digitalmesse-Beratern Christian Muche und Frank Schneider.

Text: W&V Redaktion

2. November 2017

Nicht mehr Vertragspartner der Dmexco: Christian Muche (l.) und Frank Schneider.
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Die Koelnmesse und der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) als Markeninhaber sowie ideeller und fachlicher Träger der Dmexco machen bei der Digitalmesse gemeinsam weiter. Sie haben ihren Vertrag vorzeitig um mehrere Jahre verlängert. Nur ist nach neun Jahren die Beratungsgesellschaft KDME nicht mehr mit von der Partie: Die Messegesellschaft beende ihr Vertragsverhältnis mit der Beratungsgesellschaft KDME – KM Digital Marketing Events GmbH – und ihren Geschäftsführern Christian Muche und Frank Schneider mit sofortiger Wirkung, heißt es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Details zur Trennung von Muche und Schneider werden weder von BVDW noch von Seiten der Koelnmesse genannt. Für die Messegesellschaft sei damit "eine stabile Basis für die weitere erfolgreiche Zukunft gegeben", wird Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse zitiert. Und: "Der BVDW als zentrale Interessenvertretung der digitalen Wirtschaft ist für die Veranstaltung ein unverzichtbarer Impulsgeber. In dieser Konstellation werden wir der Branche auch in Zukunft eine angemessene Plattform mit hoher Businessorientierung und allen Wachstumschancen bieten können."

Was dahinter steckt? Unklar. Auf jeden Fall hatte sich in den vergangenen zwei bis drei Jahren die Zahl der Dmexco-Kritiker erhöht, die sich an höheren Preisen und ausufernden Besucherzahlen rieben. Dennoch war auch in diesem Jahr die Messe in Köln der Digitaltreffpunkt des Jahres. Oder – wie es BVDW-Präsident Matthias Wahl formuliert: "Auf der Basis einer tollen Zusammenarbeit von Koelnmesse und BVDW hat sich die Dmexco innerhalb von wenigen Jahren zum wichtigsten Schmelzpunkt der globalen Digitalwirtschaft entwickelt."

Das Zutun von Muche und Schneider wird dabei nirgends erwähnt. 

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