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BVDW-Mitgliederumfrage
DSGVO: 43 Prozent der Digitalfirmen schränken Aktivitäten ein

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft schlägt Alarm: Nach einer Mitgliederbefragung sieht der Verband das Wachstum der Branche in Gefahr - wegen der Datenschutzgrundverordnung.

Text: W&V Redaktion

9. Juli 2018

DSGVO und kein Ende: Manche Dienstleister schlagen aus der verbreiteten Unsicherheit Kapital.
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278 Experten aus den BVDW-Mitgliedsunternehmen haben sich an der Blitzumfrage beteiligt. Demnach haben 43 Prozent der Unternehmen ihre digitalen Aktivitäten eingeschränkt. Fünf Prozent haben bereits Abmahnungen erhalten. 56 Prozent der Firmen geben an, dass sich die Datenschutzreform negativ oder sehr negativ auf die Umsatzentwicklung auswirke.

"Das ist absolut alarmierend", sagt BVDW-Vizepräsident Thomas Duhr (IP Deutschland). "Jetzt regiert die Unsicherheit, die in diesem Fall eine gesamte Wirtschaft lähmt."

Eine stichprobenartige W&V-Umfrage unter BVDW-Mitgliedern ergab freilich ein anderes Bild: Von Axel Springer, Deutsche Telekom, Otto und der Deutschen Bahn heißt es unisono, es seien keinerlei negativen Auswirkungen auf das Geschäft erkennbar.

Mehr zur DSGVO-Zwischenbilanz sechs Wochen nach Ablauf der Umsetzungfrist am 25. Mai lesen Sie in der W&V-Ausgabe Nr. 28/2018 vom 9.7. Hier geht's zur Einzelheftbestellung.

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