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Social Media Ranking
Eintracht Frankfurt ist Meister der sozialen Netzwerke

Eintracht Frankfurt ist die Nummer eins unter den Bundesligisten. Jedenfalls im Social-Media-Ranking. NetFederation hat die Aktivitäten aller Vereine unter die Lupe genommen. Mit überraschenden Ergebnissen.

Text: W&V Redaktion

23. August 2019

Die Fans halten ihrer Eintracht auch in den sozialen Medien die Treue.
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Am Donnerstag Abend verlor Eintracht Frankfurt in Straßburg mit 0:1 und muss um den Einzug in die Europa League bangen. Ein Aus in den Playoffs wäre bitter. Denn nicht zuletzt wegen der starken internationalen Auftritte in der vergangenen Saison verzeichnet der Club das höchste Follower-Wachstum aller Bundesligavereine. Und steht sogar an der Spitze der Social-Media-Tabelle.

Präsenz, Wachstum in den einzelnen Kanälen, Aktivität, Reichweite, Engagement und Inhalt - das waren die Faktoren, die NetFederation bei der Erstellung des Rankings berücksichtigte. Einbezogen wurden dabei Youtube, Facebook, Twitter und Instagram.

In der Gesamtwertung weist Frankfurt, vor Borussia Dortmund und Bayern München, den höchsten Social-Media-Index auf. Der BVB liegt auf Rang zwei. Schalke 04 und die Münchner teilen sich den dritten Platz. Akut "abstiegsbedroht" sind der SC Freiburg und Paderborn

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Quelle: NetFederation

In der Unterkategorie "Präsenz" sichert sich Schalke vor Werder Bremen und Borussia Dortmund den ersten Platz. Bayer Leverkusen, RB Leipzig und der SC Paderborn belegen die Abstiegsränge. Wie lange die entsprechenden Kanäle bereits existieren und wie viele nationale und internationale Erwähnungen sie aufweisen, war hier entscheidend. Den ältesten aller Social-Media-Kanäle besitzt Schalke 04. Die Gelsenkirchener sind seit Dezember 2005 auf Youtube aktiv und damit Vorreiter bei der Videoplattform.

Auch in Sachen Aktivität liegen die Königsblauen vorn: Kein Verein postet so viel und häufig, und interagiert öfter mit den Fans. 

Der FC Bayern ist nicht nur der Rekordmeister der höchsten deutschen Spielklasse; kein anderer Verein erreicht plattformübergreifend so viele Follower wie der FCB - 73 Millionen an der Zahl. Dortmund liegt in dieser Kategorie abgeschlagen auf dem zweiten Platz mit 27 Millionen Followern. 

Instagram wird für Clubs immer wichtiger 

Angesichts dieses Abstands überrascht es nicht, dass der Kanal von Bayern München das höchste Engagement aufweist. Ausschlaggebend waren hier die Anzahl der Reaktionen pro Beitrag, die Anzahl der Kommentare, oder wie oft Posts geteilt oder geretweetet wurden. 

Ein Überraschung hält die Untersuchung noch parat. So heißt der Gewinner in der Kategorie "Inhalt": Union Berlin. Der Bundesliganeuling bietet, gemessen an der Interaktionsfreude und den positiven Reaktionen auf Facebook und Youtube sowie an weiteren Kriterien für Instagram und Twitter, die besten Inhalte.

Was die Plattformen betrifft, gibt es laut der Studie einen eindeutigen Wachstums-Sieger: Während der Follower-Zuwachs bei Facebook, Twitter und Youtube zwischen fünf und 15 Prozent ausmacht, ist Instagram mit 75 Prozent hauptverantwortlich für den starken Zugewinn an neuen Fans. Somit sei der allgemeine Nutzer-Trend in Richtung Instagram auch in der Bundesliga klar erkennbar, schreiben die Studienautoren. 

Untersuchungszeitraum der Analyse war vom 1.8.2018 bzw. 01.01.2019 bis 21.07.2019.

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