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Social Media
Gen Y: Marketing am besten mit Influencern und Instagram

Facebook adieu: Wer mit Social-Media-Marketing die Millennial-Generation erreichen will, sollte auf Influencer-Kooperationen und Instagram-Werbung setzen.

Text: W&V Redaktion

4. Dezember 2018

YSL setzte unter anderem Bonnie-Strange, um die Gen Y zu erreichen.
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Millennials, auch Generation Y genannt, sind eine begehrte Zielgruppe für Werbetreibende. Besonders über soziale Medien sind die 18- bis 35-Jährigen im Vergleich zum Rest der Bevölkerung gut erreichbar. Und sie sind offen für Marketing:

Sie können sich eher vorstellen etwas zu kaufen, das auf sozialen Medien beworben wird, und haben dies auch bereits häufiger getan (30 Prozent) als der Rest der Bevölkerung (21 Prozent). Ein Viertel der Millennials sagt, dass Werbung von Personen Einfluss auf ihre Kaufentscheidung hat. Beim Rest der Bevölkerung trifft dies lediglich 13 Prozent zu.

Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Analyse zum Thema "Social Media Marketing bei Millennials" von YouGov. Sie zeigt jedoch, dass das Verhalten in den sozialen Netzwerken sehr unterschiedlich ist:

Facebook: viele Nutzer, wenig Werbewahrnehmung

Zwar sind auf Facebook mit 76 Prozent immer noch die meisten Millennials zu finden. Doch die Mitgliederzahl stagniert: Waren es 2015 77 Prozent sind es 2018 mit 76 Prozent fast ebenso viele.

Die wichtigsten Nutzungsgründe von Facebook in dieser Zielgruppe sind der Kontakt zu Freunden (55 Prozent), sich auf dem Laufenden zu halten (54 Prozent) und Entertainment durch lustige Inhalte (48 Prozent).

Nur 36 Prozent nehmen auf Facebook Werbung in Form von Influencer-Beiträgen wahr.

Instagram: Verdreifachung de Nutzerzahlen

Im Gegensatz zu Facebook entwickelt sich die Tochter-Plattform Instagram in der Generation Y positiv: Die Nutzerzahl hat sich seit 2015 von 15 Prozent auf 50 Prozent mehr als verdreifacht.

Auch das Nutzerverhalten unterscheidet sich von dem auf Facebook. Ein Großteil der Millennials nutzt das soziale Netzwerk, um Persönlichkeiten zu folgen (58 Prozent) und um sich über Lieblingsstars (45 Prozent) und -marken (42 Prozent) auf dem Laufenden zu halten.

Mit 56 Prozent nehmen auf Instagram deutlich mehr Millennials Werbung in Form von Influencer-Beiträgen wahr.

Snapchat: Starkes Wachstum auf niedrigem Niveau

Ein noch stärkeres Wachstum kann Snapchat verbuchen – allerdings auf niedrigem Niveau. Gaben 2015 noch 3 Prozent der befragten Millennials an, den Nachrichtendienst zu nutzen, sind es 2018 28 Prozent.

Millennials nutzen die App vor allem, um Kontakt zu Freunden zu halten (62 Prozent), um zu posten, was sie gerade machen (47 Prozent) und um sich mit lustigen Inhalten zu unterhalten (42 Prozent) – ähnlich wie bei Facebook.

Das Fazit: Instagram ist die Plattform der Wahl

"Das Nutzverhalten und der steigende Trend an Mitgliedern in der Zielgruppe spiegeln die hohe Erreichbarkeit auf Instagram wieder", sagt Katharina Brachthäuser, Consultant bei YouGov.

"Hinzu kommt, dass Millennials im Vergleich auf Instagram mehr Werbung in Form von Influencer-Beiträgen wahrnehmen als auf Facebook. Auch lesen die, die Instagram nutzen, vor dem Kauf eher Bewertungen von Produkten (88 Prozent) als die, die Facebook nutzen (77 Prozent). Für Influencer-Marketing unter Millennials ist Instagram also die Plattform der Wahl."

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