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Schuhhandel
Goertz.de wird 15: So hat sich der Onlineshop verändert

Der Onlineshop des Schuhhändlers Görtz feiert runden Geburtstag. Vor 15 Jahren war er ein echter Pionier, startete deutlich vor der heute wesentlich größeren Konkurrenz.

Text: W&V Redaktion

28. August 2018

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Görtz wird 15! Am 28. August 2003 startete der Hamburger Schuheinzelhändler seinen Onlineshop, damals noch unter www.goertz-shop.de. Damals gehörten zum Sortiment gerade mal 500 Paar Schuhe. Heute gibt es auf Goetz.de je nach Saison bis zu 10 000 Produkte. 

Görtz war damals für dabei: Zwar launchte der Schuhdiscounter Deichmann seinen Onlineshop noch drei Jahre früher. Aber der heutige Branchenprimus Zalando ging erst fünf Jahre später, also 2008 an den Start. Mirapodo, Teil der Otto-Gruppe, erst 2009. 

So hat sich der Görtz-Onlineshop verändert

Der wohl wichtigste Meilenstein in der Geschichte des Shops waren ein Relaunch 2015 mit der Einführung von Crosschannel-Services wie Click & Collect sowie Online-Verfügbarkeitsanzeige für den Filialbestand. Wie sich der Webauftritt über die Jahre verändert hat, zeigen die Screenshots von 2003 ...

Das schickste Schuhgeschäft im Netz: So sah der Onlineshop von Görtz 2003 aus.

... und von heute: 

Nach 15 Jahren E-Commerce-Evolution sieht Goertz.de heute so aus.

Kampfansage an die Konkurrenz

Für die Zukunft hat sich der Händler viel vorgenommen und läutet zum Angriff auf Zalando und Co.: "Es wird ein Kampf. Last Man Standing. Und wir nehmen den Kampf auf", sagte Co-Geschäftsführer Stephan Tendam dem Wirtschaftsmagazin Capital im Juli.

Auf dem Plan stehen Investitionen ins Onlinegeschäft, neue Filialen und Flagship-Stores. So will Görtz seinen Umsatz von rund 265 Mio. Euro auf 300 Mio. Euro im Jahr 2021 steigern. Dem Unternehmen ging es nicht immer gut. Die Konkurrenz hatte ihm zeitweise zugesetzt. Doch nach einer Restrukturierung arbeite Görtz heute operativ wieder profitabel, habe Schulden getilgt und der Cash Flow sei positiv.

Der Onlineshop arbeitet profitabel

Das Onlinegeschäft, das Görtz zeitweise an Dienstleister ausgelagert hatte, nun aber wieder selbst betreibt, legte 2017 um 30 Prozent zu. Inzwischen mache es 13 Prozent der Gesamtumsätze aus und sei profitabel.

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