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Google Adwords
Google kämpft um das Vertrauen der Youtube-Werbekunden

Google kämpft an zwei Fronten um das Vertrauen der Youtube-Werbekunden: bei der Kampagnen-Messung und bei ungewollten Umfeldern. 

Text: W&V Redaktion

20. März 2017

Google kämpft an zwei Fronten um das Vertrauen der Youtube-Werbekunden: bei der Kampagnen-Messung und bei ungewollten Umfeldern.
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Wie lange sieht sich das Publikum wirklich Youtube-Werbung an? Das fragen sich viele Marketer. Google versucht nun den Marketing-Verantwortlichen weitere Mess-Instrumente an die Hand zu geben: das AdWords-Tool Unique Reach.

"Wir werden künftig die Zeit erfassen, in der Kampagnen während des Videostreams und an dessen Anfang betrachtet werden", schreibt Debbie Weinstein, Global Managing Director, Youtube & Video Solutions, in einem Blogpost.

Das Versprechen: Werbungtreibende könnten so ihre Youtube-Werbung noch besser auf das unterschiedliche Nutzungsverhalten abstimmen. Google bietet den Unternehmen an, die Anzahl von Unique Users und die durchschnittliche Anzahl der Seitenaufrufe auf allen Geräten, Oberflächen und Plattformen einzusehen. 

In Großbritannien versucht der Internetkonzern momentan eine Empörungswelle bei Werbungtreibenden einzudämmen. Hier geht es jedoch nicht um Mess-Metriken, sondern die Inhalte. Mehrere Marken haben in Großbritannien ihre Anzeigen und Spots bei Youtube gestoppt, da sie nicht im Umfeld extremistischer Videos werben wollen. Google steuert mit einem Blog-Post dagegen: UK-Chef Ronan Harris kündigt an, den Kunden mehr Kontrolle über ihre Anzeigenplatzierungen zu geben.

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