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Voice Search Readiness Report 2019
Jeder Fünfte sucht schon regelmäßig per Sprachbefehl

Fast 60 Prozent der Befragten einer Studie von Uberall sehen in Voice Search ein relevantes Zukunftsthema. 22 Prozent der deutschen Verbraucher führen mindestens einmal pro Woche eine Sprachsuche durch.

Text: W&V Redaktion

14. Mai 2019

Sprachassistenten wie Alexa im Echo Plus von Amazon (Hintergrund) werden vor allem daheim benutzt - zum Beispiel beim Kochen und Backen.
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Die Relevanz der Sprachsuche nimmt weiter zu. Zwar nutzen 59 Prozent der deutschen Konsumenten (59 Prozent) Sprachsuchen noch gar nicht. Aber fast 60 Prozent der Befragten Deutschen und US-Amerikaner sehen in Voice Search ein relevantes Zukunftsthema. Weniger als 30 Prozent der Umfrageteilnehmer sowohl in Deutschland als auch den USA waren der Meinung, dass Sprachsuche zukünftig überhaupt nicht wichtig sein wird. Das sind Ergebnisse einer Studie, die Uberall durchgeführt hat. Der Anbieter für Location Marketing hat 4000 Verbraucher in den USA, Großbritannien, Deutschland und Frankreich befragt.

Laut "Voice Search Readiness Report 2019" suchen 22 Prozent der deutschen Verbraucher mindestens einmal pro Woche per Sprachbefehl - ähnlich viele sind es in den USA.

"Unsere Studie veranschaulicht deutlich, dass die Akzeptanz von Voice Search steigt, je stärker Verbraucher Sprach-Produkte wie Alexa und Co. in ihrem Alltag einsetzen", sagt Norman Rohr, SVP Marketing bei Uberall. "Dies spiegelt sich auch in dem starken Anstieg der Verkäufe von Smart Speakern in 2018 und den enormen Fortschritten von In-Car-Technologien wider."

Die Voice-Search-Nutzung nimmt zu - viele sind aber noch gar nicht dabei.

Deutsche Verbraucher, die Sprachsuchen häufig nutzen, wenden diese am meisten zu Hause (46 Prozent) oder im Auto (15 Prozent) an. 8 Prozent gaben an, Voice Search bei der Arbeit zu nutzen, 7 Prozent führen Sprachsuchen durch, wenn sie zu Fuß unterwegs sind. Seltener gesucht wird in Restaurants, Geschäften oder in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Sprachsuche ist für viele noch ungewohnt

Die Studie beleuchtet ebenfalls die wichtigsten Gründe, warum deutsche Konsumenten Voice Search noch nicht häufiger einsetzen. Ein Viertel der Befragten gab als Hauptgrund an, nicht an die Nutzung von Sprachsuche gewöhnt zu sein. 17 Prozent stehen der Genauigkeit der Ergebnisse skeptisch gegenüber. Zudem sehen 11 Prozent der deutschen Studienteilnehmer Voice Search nicht als effizientes Mittel, um nach Informationen zu suchen. "Dieses Ergebnis zeigt deutlich, dass die Technologie rund um Sprachsuche deutlich benutzerfreundlicher werden muss, um eine noch breitere Masse erreichen zu können", sagt Rohr.

Daheim und im Auto wird Voice Search am häufigsten verwendet.

Im Zuge der Studienbefragung fand Uberall auch heraus, dass 45 Prozent der deutschen Verbraucher mithilfe von Voice Search gezielt nach lokalen Geschäftsinformationen suchen. 17 Prozent der Befragten führten dabei an, dass sie Sprachsuche häufiger nutzen würden, wenn es einen natürlicheren Dialog mit dem Smart Assistant geben würde. Zudem würden 16 Prozent der deutschen Umfrageteilnehmer ausführlichere Ergebnisse bei Anfragen begrüßen.

Für Unternehmen liegt Uberall zufolge eine Chance darin, über Sprachsuche Details zu ihrem Angebot, Rabatten und Werbeaktionen zur Verfügung stellen – das würde 8 Prozent der Befragten zur stärkeren Nutzung bewegen. Rohr: "Unternehmen können diese Konsumenten erreichen, indem sie sich für Sprachsuche optimieren und Geschäftsinformationen so bereitstellen, dass sie darüber gefunden werden können."

Uberall ist ein globaler Anbieter für Location Marketing, 2013 von Florian Hübner und David Federhen gegründet. Neben seinem Hauptsitz in Berlin hat Uberall Standorte in San Francisco, London, Paris, Amsterdam und Kapstadt.

Der Voice Search Readiness Report 2019 von Uberall kann gegen Angabe persönlicher Daten heruntergeladen werden.

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