Anzeige

NEXT18
Mensch im Zentrum der Digitalisierung

Die Hamburger NEXT Conference hat sich vorgenommen, kritisch und konstruktiv auf die aktuellsten Technologie-Trends und ihre Auswirkungen auf den Menschen zu schauen. 

Text: W&V Redaktion

28. September 2018

NEXT-Macher: Volker Martens (Faktor3) und Matthias Schrader (SinnerSchrader) auf der Bühne bei Moderatorin Holley M. Murchison.
Anzeige

Beim Stichwort Reeperbahn kommen den meisten Menschen wahrscheinlich nicht auf Anhieb die Stichworte Humanismus oder Digitalisierung in den Sinn. Warum das trotzdem gut zusammenpassen kann, hat die NEXT18 unter Beweis gestellt. Rund 1500 Menschen besuchten die Konferenz, erlebten über 100 Digitalexperten auf der Bühne. Das erklärte Ziel: den Menschen wieder mehr in das Zentrum der Digitalisierung zu rücken. Deshalb ging es auf der NEXT Conference in Hamburg zwei Tage um menschenzentrierte Innovationen, humanitätsorientiertes Design sowie die aktuellsten Technologie-Trends und ihre Auswirkungen auf den Menschen. Eine der Besonderheiten der Konferenz ist die Einbindung in das Reeperbahn Festival, einer viertägigen Mischung aus Zukunftskongress und Musikfestival mit insgesamt 45000 Besuchern. In diesem Rahmen wollte die NEXT18 der europäischen Digitalszene einen inspirierenden Raum bieten, um sich über die großen Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung auszutauschen. Was sagen die Besucher und Partner zum Ergebnis? Hier einige Stimmen. 

Claudia Pelzer, Ströer, Lead Manager Cross Channel Strategy Die Qualität der Kontakte auf der NEXT ist super zum Netzwerken. Divers, hochrangig, aus unterschiedlichsten Unternehmensbereichen. Dabei stellt man schnell fest, dass jeder mit ähnlichen Themen der Digitalisierung beschäftigt ist, und man branchenübergreifend unabhängig von B2b oder B2C die gleichen Challenges und Herausforderungen hat. Und ein Austausch darüber ist immer gleichzeitig auch Inspiration.
Durch die Auswahl der über den Hamburger Kiez verteilten schönen Locations lernt man ganz neue Facetten der Stadt kennen, und die Teilnehmer verteilen sich gut. In dieser lockeren Atmosphäre den inhaltlichen Mix der NEXT aus Technologie, Kultur und Business mitzumachen, das ist schon besonders.

Bernhard Wecke (Unitymedia)

Bernhard Wecke (Vice President Consumer Marketing, Unitymedia) Auf der NEXT geht es um die Themen von übermorgen, aber es wird gleichzeitig ein kritischer Blick auf die aktuellen Entwicklungen geworfen. Das Zusammenspiel aus Mensch und Technologie ist dabei das Entscheidende – der Mensch muss einerseits immer im Mittelpunkt stehen und andererseits die Kontrolle über Technologie behalten. Eine zentrale Erkenntnis der NEXT18: Menschliche Empathie ist nicht durch Technologie ersetzbar. Wichtige Learnings habe ich auch fürs Marketing aus der NEXT gezogen: das klassische Wasserfall Marketing und die damit verbundene Denkweise (Quartalskampagnen / Communication als Kerntreiber für Marke) tritt immer mehr in den Hintergrund. Crossfunktionale Teams machen always on Kommunikation auf Basis von Kundeninsights und aktuellen Triggern, wie gesellschaftsrelevanten, aktuellen Themen.

 

Johannes Haus (Geschäftsführer, Haspa Next GmbH) Persönlich inspiriert hat mich auf der NEXT einmal mehr die mutige Themenwahl (fix digital) und die daraus folgenden Diskussionen. Schon lange jammert die Branche über die Gafa’s, hier ging es aber um konstruktiv Lösungen und ums besser machen. Ein Copenhagen Letter für mehr Verantwortung beim technischen Fortschritt, ein Marco Borries, der den kleinen Unternehmen eine echte Alternative zu Amazon ermöglichen will sind zwei Beispiele für solche Denkanstöße. In die gleiche Richtung denken wir auch bei der Haspa Next, wo wir mit den Möglichkeiten und Assets einer Haspa in Geschäftsfeldern weit ab von Banking versuchen, für Unternehmen und Bevölkerung von Hamburg einen echten Mehrwert im Alltag zu bieten. Schon heute sprechen wir auch mit Unternehmen in anderen Städten und Regionen, die unsere Projekte auf Ihre Märkte übertragen wollen.

 

Nina Klaß (nextMedia)

Nina Klaß (Leiterin nextMedia.Hamburg) Ich erwarte von der NEXT, dass hier Menschen und Themen, weg vom reinen Agenda-Setting oder Ego Gehabe, mit konkreten Wegen zur Umsetzung von Zukunftsutopien zusammen kommen. Mich inspiriert das Gefühl auf Leuten zu treffen, die optimistisch, nachhaltig und ganzheitlich mit klaren Zielen die Zukunft mitgestalten. Andrew Keen’s fünf, nicht gänzlich neue, aber toll argumentierte Wege die „Zukunft zu fixen“ sind mir im Kopf geblieben: Regulierung, Innovation, Customer und Citizen Centricity und Education. Als Partner der NEXT ist mir einmal mehr klar geworden, wie viel ein Netzwerk aus motivierten Innovatoren anschieben kann. Als Standortinitiative arbeiten wir ganzjährig daran, das Hamburger Innovatoren-Netzwerk mit Insights, Programmen und Events zu unterstützen und zu inspirieren. Wir sehen auch auf Veranstaltungen wie der NEXT, dass das nicht nur das Innovationsökosystem der Hamburger Medien-und Digitalunternehmen stärkt, sondern auch verdammt viel Spaß macht!

 

Michael Adolf (Audi)

Michael Adolf (Virtual Reality/Digital Content, AUDI AG) Die #NEXT18 fand ich super, weil sie kritisch das große Digitalisierungsthema unserer Zeit aufgegriffen hat: Unseren Umgang mit verfügbarer Technologie wie AI und Bots. Lasst uns die Technologie nutzen, um wieder mehr Zeit zu haben für Menschen und menschliche Interaktion, anstatt noch mehr Zeit aufzuwenden für Technologie und Interaktion mit Maschinen (frei übersetzt nach #AmberCase: „Let’s amplify human time instead of machine time“).

Den gleichen Ansatz verfolgen wir auch bei Audi: wir entwickeln ein digitales Ökosystem, um unsere Fahrzeuge noch besser und intuitiver bedienen zu können und dem Kunden mehr Zeit und Freiraum zu geben. Besonders gefallen hat mir das Zitat von Andrew Keen: „Wenn du nicht bezahlst für das Produkt, das du gerade benutzt, bist du selbst das Produkt!“

Anzeige