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Studie zu Streamingdiensten
Netflix hängt YouTube ab

Laut einer Studie des Netzwerkausrüsters Sandvine überholte Netflix Youtube bei den Downstream-Zahlen weltweit – trotz bezahlter Inhalte.

Text: W&V Redaktion

11. Oktober 2018

Video-Streaming: Beliebtheit der Anbieter nach Regionen.
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Mit insgesamt 26,6 Prozent des globalen Video-Traffics lässt Streaming-Anbieter Netflix seine Mitbewerber hinter sich. Auf Platz zwei landet das HTTP-Streaming mit 24,4 Prozent, gefolgt von YouTube mit 21,3 Prozent. Amazon Prime Video muss sich mit dem 5. Platz begnügen (5,7 Prozent). So das Ergebnis der Studie "2018 Global Internet Phenomena Report" des amerikanisch-kanadischen Unternehmens Sandvine.

Demnach hat Netflix allein in Amerika 30,7 Prozent Anteil am Videostreaming. In der EMEA-Region belegt YouTube weiterhin Platz 1 (30,4 Prozent), gefolgt von Netflix (23,1 Prozent). Im asiatisch-pazifischen Raum ist HTTP-Streaming mit 29,2 Prozent führend, es folgt Facebook-Video mit 17,7 Prozent.

Beliebtheit der Streaming-Anbieter nach Regionen.

Insgesamt sei Netflix auch die Nummer 1 im weltweiten Downstream-Traffic mit rund 15 Prozent Anteil. In Amerika sind es sogar 19,1 Prozent. Videostreaming macht laut Studie 57,7 Prozent des gesamten Internetverkehrs aus. Es folgen Web (17 Prozent), Gaming (7,8 Prozent) und Social Media (5,1 Prozent).

Zur Erhebung der Daten befragte Sandvine mehr als 150 Service-Provider-Kunden weltweit, die 2,1 Milliarden Abonnenten repräsentieren.

Hier gehts zur Studie „2018 Global Internet Phenomena report“: https://www.sandvine.com/phenomena

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