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E-Commerce
Österreichische Händler wehren sich gegen Amazon

Auch in Österreich werfen die Wettbewerbshüter jetzt ein genaues Auge auf die Bedingungen und Konditionen, zu denen Amazon Händler Zugang zu seinem Marktplatz gewährt.

Text: Anonymous User

14. Februar 2019

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Nach  Deutschland leitet jetzt auch die Österreichische Wettbewerbsbehörde eine Ermittlung gegen den Internet-Riesen Amazon ein und reagiert damit auf eine Beschwerde, die österreichische Händler bereits im Dezember bei der Behörde einreichten.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, wollen die Wettbewerbshüter wollen herausfinden, ob Amazon seine marktbeherrschende Stellung zu Lasten anderer Marktplatzhändler missbraucht.

Konkret soll untersucht werden, zu welchen Konditionen und Bedingungen Amazon österreichischen Händlern Zugang zu seinem Marktplatz gewährt. "Es gibt den Verdacht, dass Amazon andere Händler benachteiligt und versucht, eigene Angebote zu favorisieren", heißt es in einem offiziellen Statement. Amazon war für eine Stellungnahme kurzfristig nicht erreichbar.

Europäische Regulierungsbehörden schauen schon seit längerem kritisch auf US-Tech-Giganten wie Google und Facebook. Auch die EU-Kommission hat Amazons duale Rolle als Händler und Marktplatz inzwischen im Visier.

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