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Shop kassiert Geld für Werbung
Retail Media: Otto partnert mit Criteo

Die Otto Group Media nimmt sich in Sachen Retail Media Criteo zur Seite und nutzt dessen "Sponsored Products" als Werbeflächen im E-Commerce.

Text: W&V Redaktion

5. Juli 2018

Über Criteo kassiert die Otto Group in Shops jetzt Geld für Werbung.
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Criteo bietet seit einem Jahr die Vermarktung der "Sponsored Products" an, Werbeflächen bei E-Commerce-Anbietern. Jetzt greift mit der Otto Group ein Branchenriese auf diese Möglichkeit zu: Die Otto Group Media und Criteo haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Sie umfasst den Bereich Retail Media und damit die Möglichkeit, dass der Händler Webshop-Besuche zu Geld machen kann.

Das Modell ist an sich nicht neu, auch Amazon verkauft solche Anzeigen. Der ein oder andere große Anbieter wie Zalando und MediaMarkt-Saturn hat sowieso eigene Vermarkter. Otto mit der vor drei Jahren gegründeten Otto Group Media unter Torsten Ahlers ist für Retail Media gerüstet, erhofft sich durchs Partnern mit Criteo mehr Umsatz.

"Durch die Bündelung der Vermarktungskapazitäten der Otto Group Media und der Werbetechnologie von Criteo Sponsored Products können sich Händler der Otto Group ab dem vierten Quartal 2018 zusätzliche Erlösquellen erschließen", so die Unternehmen in der gemeinsamen Mitteilung vom Donnerstag.  

Ein Netzwerk entsteht

"Wir freuen uns sehr, den Shops der Otto Group weitere Erlösmöglichkeiten anbieten zu können. Sehr gut gefällt uns die Möglichkeit, auf die bestehenden Partner von Criteo zugreifen zu können, sowie ausgewählte Kunden über das Tool im Managed Service betreuen zu können. Außerdem können wir damit auch die Kampagnen auf externes Inventar verlängern", wird Otto-Group-Media-Chef Ahlers zitiert. Immerhin aggregiert Criteo mit seinen "Sponsored Products" sozusagen den Rest des Marktes, ist eine Art Zentralvermarkter für Werbung bei E-Commerce-Anbietern

Retail Media gilt neben Social und Search als wichtiges Wachstumsfeld im Markt. Mit den Sponsored Products können Retailer gesponserte Werbeplatzierungen in ihren Produkt-Suchergebnissen veräußern. Die Native Product Ads scheinen in definierten Bereichen auf einer Shopping-Webseite oder in Apps auf. Klickt der Nutzer auf die Werbeform, bleibt er im entsprechenden E-Commerce-Bereich. Die Marken wiederum vergüten die Klicks.

"Händlerseiten sind besonders wertvolle Umgebungen für Marketer. Kunden befinden sich aktiv im Kaufprozess, die Entscheidung für eine Marke ist aber noch nicht notwendigerweise getroffen", erklärt Steve Treybig, Head of Sales Cooperation beim Online-Händler Baur, einer Otto-Group-Tochter.

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