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Nachhaltigkeit
Salesforce unterstützt die Nachhaltigkeitsziele der UN

Salesforce appelliert an die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen: Gründer und Co-CEO Marc Benioff kündigte auf der Dreamforce in San Fransisco an, sich künftig an den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen zu orientieren.

Text: W&V Redaktion

20. November 2019

Salesforce-Gründer und Co-CEO Mark Benioff will die SDGs der Vereinten Nationen aktiv unterstützen.
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Der weltweit führende Anbieter von CRM-Software Salesforce will mit insgesamt 17 Millionen Dollar sowie einer Million freiwilliger Arbeitsstunden die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen unterstützen. Das kündigte Gründer und Co-CEO Marc Benioff auf seiner Eröffnungskeynote der von Salesforce veranstalteten Messe Dreamforce in San Franscisco an.

Ausgerichtet an seinen Kernwerten beabsichtigt Salesforce, sich vor allem für die Erreichung folgender Ziele einzusetzen: Qualitativ hochwertige Bildung, Gleichstellung der Geschlechter, erschwingliche und saubere Energie, menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, nachhaltige Städte und Gemeinden sowie Klimaschutz. Das Geld soll dabei in Form von Zuschüssen an gemeinnützige Partner investiert werden. Außerdem hat sich das US-Unternehmen dazu verpflichtet, eine Million freiwilliger Arbeitsstunden seiner Mitarbeiter in die Projekte zu stecken.

Angesichts dieser Ankündigung fast schon zur Nebensache wurden die neuen Funktionen, mit denen Salesforce seine Customer 360-Plattform erweitert hat: Diese heißen "Salesforce Data Manager", "Salesforce Identity für Kunden", "Salesforce Audience Manager", "Datenschutz und Datengovernance" sowie "Customer 360 Truth" und sollen Unternehmen dabei unterstützen, den Kunden noch stärker in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten zu stellen. Zudem war auch die Integration der beiden Zukäufe Mulesoft und Tableau Thema der Keynote.

Bei der Gelegenheit korrigierte der US-Softwarekonzern laut einer dpa-Meldung auch seine Umsatzziele nach oben: Im laufenden Geschäftsjahr sollen statt der ursprünglich erwarteten 16,75 bis 16,9 Milliarden nun knapp 17 Milliarden Dollar erzielt werden. Damit liegt der SAP-Rivale über den durchschnittlichen Analystenerwartungen. Für 2020 peilt der Spezialist für Vertriebssoftware sogar 20,8 bis 20,9 Milliarden Dollar Umsatz an. Das entspräche am oberen Ende einem Wachstum von 23 Prozent.

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