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Lokales Daten-Hosting
Slack kündigt Data Residency an

Slack verkündet die Einführung der Data Residency: Auch Unternehmen außerhalb der USA sollen zukünftig mitbestimmen können, wo ihre Daten gespeichert werden.

Text: W&V Redaktion

12. September 2019

Auch Unternehmen außerhalb der USA sollen mitbestimmen können, wo ihre Slack-Daten gespeichert werden.
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Die Kritik an Slack hinsichtlich Datenspeicherung wurde in den vergangenen Monaten zunehmend lauter, jetzt reagiert der Instant Messenger und kündigt die Einführung der sogenannten "Data Residency" an: Sie soll es Unternehmen ab Dezember ermöglichen, Daten in einer bestimmten Region zu speichern und damit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gerecht zu werden.

In der Vergangenheit wurden Slack-Daten ausschließlich in den USA gespeichert.

Lokales Daten-Hosting bei Slack

In einem Blogeintrag begründet Slack diesen Schritt: "Zehn Millionen Menschen arbeiten täglich in Slack zusammen, aber da Daten hauptsächlich in den Vereinigten Staaten gespeichert werden, bleiben viele Teams im Ausland außen vor. Wir möchten diese Lücke schließen und Slack für mehr Teams in stark regulierten Sektoren wie Finanzdienstleistungen, Regierungen, Behörden und Gesundheitswesen verfügbar machen. Deshalb führen wir jetzt lokales Daten-Hosting für Slack ein."

Slack speichert nach eigenen Angaben benutzergenerierte Daten im Ruhezustand – einschließlich Nachrichten, Beiträge, Dateien und Suche – ab Dezember dann in einer gewünschten Datenregion. Auch bestehende Kunden können  die Daten ihrer Organisationen oder Teams in neue Regionen für lokales Daten-Hosting verschieben.

Derzeit befindet sich die Data Residency in der Beta-Phase und wird ab Ende des Jahres für Plus- und Enterprise Grid-Kunden verfügbar sein, wobei Frankfurt als erste Datenregion außerhalb der USA zur Verfügung steht. Weitere Regionen sollen laut dem Collaborations-Tool aber zeitnah folgen.

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