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G20
So endet die Edeka-Schild-Geschichte

Die Social-Media-Geschichte rund um ein Edeka-Schild endet, wie sie angefangen hat. Mit einem Facebook-Post. 

Text: W&V Redaktion

19. Juli 2017

Andre Kramers Post bei Facebook.
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Andre Kramer hat mit seinem Edeka-Schild während des G20-Gipfels für reichlich Aufsehen gesorgt. Sein Facebook-Post aus dem Hamburger Protest-Getümmel hat es bisher auf fast 7.000 Likes gebracht und wurde 1.700 mal geteilt. Die Worte "Ich bin Anwohner und gehe nur kurz zu Edeka. Danke" hatten tatsächlich auch das Social-Media-Team der Supermarktkette erreicht. Die Edeka-Reaktion kam prompt - mit einem Angebot versehen. "Bleib zuhause. Wir bringen dir was. Bitte", textete die Marke. 

Laut Edeka erreichte dieser Facebook-Post 3,8 Millionen Menschen und sorgte für rund 60.000 Likes und Reaktionen. Diese Offerte wollte Kramer aber nicht annehmen, wie er auf Facebook kommentierte. Der Hamburger machte einen Gegenvorschlag.

Jetzt traf sich Kramer mit einem Edeka-Vertreter - bei der Heilsarmee in St. Pauli. Die Einrichtung bekam unter anderen 250 Pfund Kaffee, 200 Liter Milch, 250 Dosensuppen, 100 Tafeln Schokolade, Äpfel, Bananen, Rasierschaum und Deodorants geliefert. Da die Heilsarmee bereits von der Tafel mit frischen Lebensmitteln versorgt wird, hat Edeka die Spende auf die dortigen Bedürfnisse abgestimmt. Zu dem Fototermin kam auch Herwig Holst, Inhaber des Edeka-Marktes in der Paul-Rosen-Straße, in dem Kramer regelmäßig einkauft.

Und diese Social-Media-Geschichte endet, wie sie angefangen hat. Mit einem Facebook-Post. 

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